Sie finden historische Ortsverzeichnisse und territoriale Veränderungen faszinierend? Sie möchten andere Familienforscher und -forscherinnen an Ihren Forschungsergebnissen teilhaben lassen? Sie möchten Ihrem Hobby auch an der frischen Luft frönen?

Bei unseren zahlreichen Mitmach-Projekten ist sicher auch das richtige für Sie dabei!

Hier finden Sie eine Übersicht zu unseren Projekten mit Kurzbeschreibungen (inkl. Links zu ausführlicheren Projektbeschreibungen) und Mitmach-Hinweisen. Kontakt aufnehmen können Sie über die Kontakt-Adressen (E-Mail) zu den Projekten.

DES – Daten-Eingabe-System für digitalisierte Quellen

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Worum geht es in dem Projekt konkret?

Mit dem Daten-Eingabe-System DES folgt CompGen seinen Leitgedanken der Gemeinschaftsarbeit (Crowdsourcing) und des freien Zugangs. Mit dem DES werden Digitalisate online indexiert und somit für die Öffentlichkeit durchsuchbar gemacht. Bisher wurden mehr als 15 Millionen Einträge von Freiwilligen erfasst. Die Mitarbeit ist denkbar einfach und erfordert keine Vorkenntnisse oder spezielle Softwareanforderungen.

Mehr dazu und eine Such-Funktion finden Sie auf unserer Projektseite.

Wie kann ich mitmachen?

Mitmachen können alle daran Interessierten. Zum Einstieg wird dringend empfohlen, die Bedienungsanleitung zu lesen. Für die einzelnen Projekte ist jeweils die projektspezifische Editionsrichtlinie zu beachten: Eine saubere und einheitliche Datenerfassung ist wichtig für eine gute spätere Recherchierbarkeit.

Fragen zur Mitarbeit gerne per E-Mail an: des@genealogy.net

Familienanzeigen

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Worum geht es in dem Projekt konkret?

In der regionalen und überregionalen Presse werden regelmäßig Familienanzeigen veröffentlicht, vor allem Geburts-, Heirats- und Todesanzeigen, aber auch Anzeigen von Verlobungen, Konfirmationen, Jubiläen etc. Ihre familienkundliche Relevanz hat regionale genealogische Vereine bewegt, solche Anzeigen systematisch zu erfassen und auszuwerten. Die hieraus gewonnenen derzeit über 4 Millionen Datensätze werden online verfügbar gemacht. Ergänzt wird die Auswertung von Familienanzeigen durch die überregionale Erfassung und Auswertung von Totenzetteln.

Mehr dazu finden Sie auf unserer Projektseite.

Und hier geht’s zur Projektseite der Totenzettel.

Wie kann ich mitmachen?

Mitmachen können alle daran Interessierten. Die Erfassung der in der lokalen oder regionalen Presse erscheinenden Familienanzeigen erfolgt auf dem heimischen PC mit einem Tabellenkalkulationsprogramm. Mustertabellen werden vom Projekt bereitgestellt.

Fragen zur Mitarbeit gerne per E-Mail an: famanz.daten@genealogy.net

GedBas – Datenbank mit genealogischen Daten

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Worum geht es in dem Projekt konkret?

GEDBAS, die Genealogische Datenbasis, ist eine Datenbank mit verknüpften genealogischen Daten (Ahnenlisten, Stammbäumen etc. ). Jeder Familienforscher kann Forschungsergebnisse beitragen, die Datenbank kann kostenlos abgefragt werden.

Das Projekt GEDBAS soll Forscherinnen und Forschern zudem helfen, Kontakte zu anderen Interessierten zu finden und Ergebnisse auszutauschen.

Mehr dazu finden Sie auf unserer Projektseite.

Wie kann ich mitmachen?

Alle Interessierten können nach Anmeldung (kostenlos) an GedBas teilnehmen. Einmal angemeldet kann man seine eigenen Familienforschungsdaten in Form einer Gedcom-Datei in GedBas einspielen. So werden die eigenen Daten online der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Dabei hat man jederzeit Kontrolle über die eigenen Daten und kann entscheiden, ob die Gedcom-Datei downloadbar sein soll oder nicht. Es findet keine Vermischung mit anderen Datensätzen statt.

Fragen und Antworten zum GedBas finden Sie hier.

GOV – Geschichtliches Orts-Verzeichnis

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Worum geht es in dem Projekt konkret?

Die genaue Identifizierung von Orten ist in der Familienforschung unerlässlich. Oft liegen nur unvollständige Ortsinformationen oder Informationen zu längst vergangenen territorialen Strukturen vor, das erschwert u. a. die Ermittlung zuständiger Archive. Um qualitativ hochwertige Daten bereitzustellen, wurde das Projekt Geschichtliches Ortsverzeichnis (GOV) initiiert. Innerhalb des GOV werden Daten über Namensvarianten, zeitbezogene Informationen, wechselnde Zugehörigkeiten zu übergeordneten Verwaltungseinheiten und Kirchen dokumentiert.

Mehr dazu finden Sie auf unserer Projektseite.

Wie kann ich mitmachen?

Jeder Interessierte kann nach Anmeldung (kostenlos) an dem Projekt teilnehmen und Informationen beitragen. Informationsquelle kann das eigene Wissen, vorhandene Literatur oder auch die auf unseren Servern vorhandenen digitalisierten Ortsverzeichnisse sein. Die strukturierten Daten werden online in der Datenbank erfasst.

Fragen und Antworten zur Datenpflege finden Sie hier.

Grabsteine

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Worum geht es in dem Projekt konkret?

Das Grabstein-Projekt möchte Grabsteine und Friedhöfe für die Nachwelt dokumentieren. Anlass für die Projektgründung war ein Bericht über abgeräumte Grabsteine, die geschreddert werden sollten. Originalsteine bleiben nur selten dauerhaft erhalten, aber die auf den Steinen geschriebenen Familiendaten der Verstorbenen können durch Abfotografieren gerettet werden. Die auf den Grabsteinen vermerkten Inschriften sind nach Nachnamen und Friedhofsorten in einer öffentlichen Datenbank durchsuchbar und mit den jeweiligen Fotos dargestellt.

Mehr dazu finden Sie auf unserer Informationsseite.

Wie kann ich mitmachen?

Die Datenbank „Grabsteine“ ist ein öffentliches, nicht kommerzielles Mitmach-Projekt; eine Beteiligung ist unabhängig von einer Vereinszugehörigkeit. Als Arbeitsmittel vor Ort wird lediglich eine Digitalkamera benötigt. Das Fotografieren findet in einem sensiblen Bereich statt, entsprechend rücksichtsvolles Verhalten wird deshalb vorausgesetzt. Die Arbeit auf dem Friedhof orientiert sich strikt an der jeweiligen Friedhofsordnung. Informationen zur Mitarbeit stehen als FAQ (häufige Fragen und Antworten), Leitfaden und Foto-Hilfe zur Verfügung.

Hinweise zur Mitarbeit finden Sie hier.

Historische Adressbücher

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Worum geht es in dem Projekt konkret?

Historische Adressbücher, Einwohnerverzeichnisse, Bürgerbücher etc. sind wichtige Quellen für die historischen Wissenschaften und natürlich auch Familienforscherinnen und Familienforscher. Darum hat es sich der Verein für Computergenealogie zum Ziel gesetzt, möglichst viele Adressbücher für Familienforscher auffindbar und durchsuchbar zu machen. Die vielfältigen  Informationen werden im Portal Adressbücher im GenWiki zusammengestellt.

Mehr dazu finden Sie auf unserer Projektseite.

Wie kann ich mitmachen?

Die „Adressbuch-Datenbank“ ist ein öffentliches, nicht kommerzielles Mitmach-Projekt; die Mitarbeit ist unabhängig von einer Vereinszugehörigkeit. Als Arbeitsmittel vor Ort wird lediglich ein PC benötigt. Die Erfassung der Adressbuchdaten erfolgt direkt online auf den Digitalisaten mit Hilfe unseres DES.

Hinweise zur Mitarbeit finden Sie hier.

Online-Ortsfamilienbücher (OFB)

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Worum geht es in dem Projekt konkret?

Mehr als 700 so genannte Online-Ortsfamilienbücher (OFB) hat CompGen auf seinen Servern schon in einer Datenbank bereitgestellt. Unser Verein stellt das Programm und den Serverplatz den Erstellern der OFB kostenfrei zur Verfügung. Dadurch, dass die Datenbank im Internet abfragbar (aber nicht downloadbar) ist, wird das Lebenswerk des Bearbeiters viel breiter gestreut und bekannt gemacht.

Mehr dazu finden Sie auf unserer Projektseite.

Wie kann ich mitmachen?

Christian Boose hat in einem sehr interessanten Artikel im Sedina-Archiv (Heft 3/2011) über seine Erfahrungen mit der Erstellung und Bearbeitung eines Online-OFB berichtet. Viele praktischen Fragen werden darin behandelt und beantwortet.

Ausführliche Hinweise zur Erstellung eines Online-OFB finden Sie hier.

Worum geht es in dem Projekt konkret?

Im ersten großen Crowdsourcing-Projekt von CompGen wurden die Verlustlisten des Ersten Weltkrieges zwischen November 2011 und August 2014 von freiwilligen Datenerfassern vollständig indexiert. Über 8,5 Millionen Datensätze wurden so für die Personengeschichtsforschung nutzbar gemacht.

Zur Zeit findet die Erfassung der Österreichisch-Ungarischen Verlustlisten statt, für die auch wieder zur aktiven Beteiligung aufgerufen wird!

Mehr dazu finden Sie auf unserer Projektseite.

Wie kann ich mitmachen?

Die Indexierung der Verlustlisten des Ersten Weltkrieges erfolgt mittels des DES (Daten-Erfassungs-System). Informationen zur Vorgehensweise und ausführliche Hinweise für die Bearbeitung finden Sie hier.

Zu Ihrer Orientierung:

Die passive Nutzung und aktive Teilnahme an allen Projekten ist kostenfrei und nicht an eine Mitgliedschaft im Verein für Computergenealogie e. V. gebunden. Wobei Sie uns mit einer Vereinsmitgliedschaft natürlich gerne unterstützen können. 😉

Passiv (lesend) können alle Datenbank-Projekte, das GenWiki und die offenen Mailinglistenarchive auch ohne Anmeldung genutzt werden.

Für die aktive (schreibende) Teilnahme ist eine kostenlose Benutzerkennung bei genealogy.net erforderlich bzw. ein kostenloses Abonnement der entsprechenden Mailingliste.

Sie können jederzeit – auch ohne vorherigen Kontakt mit uns – mit der Mitarbeit in Projekten starten. Wenn Sie an Austausch und verantwortlicher Mitarbeit in einem Team interessiert sind, nehmen Sie einfach (per E-Mail an mitmachen@compgen.de) Kontakt mit uns auf!