Newsletter 2015/01

Das neue Magazin FAMILIENFORSCHUNG ist ab sofort erhältlich!

Mitarbeiter gesucht

Für die Optimierung der Suche in den CompGen-Datenbanken werden Mitarbeiter gesucht!

  • In einer Arbeitsgruppe machen Sie sich Gedanken darüber, wie die Suche in den CompGen-Datenbanken verbessert werden kann.
  • Sie können ein Moderator für diese Arbeitsgruppe sein, der die Ideen und Diskussionen der Gruppe zu einem guten Ergebnis führt.
  • Mehr Informationen hier.


Projekt-Informationen

Adressbücher

In den letzten Wochen wurden beinahe 60 neue Adressbuchdigitalisate in die DigiBib eingestellt und 8 Adressbucherfassungen mit dem DES abgeschlossen.

Alle Adressbücher, die aktuell im DES bearbeitet werden, sind hier aufgelistet. Die dazugehörigen Beschreibungsseiten findet man in der Kategorie:Adressbuch in der Online-Erfassung. Mithelfer sind willkommen!

Zu zahlreichen Adressbüchern wurden in der bisherigen Offline-Erfassung Neu- und Ergänzungseinspielungen vorgenommen. In die DigiBib wurden neue Adressbücher aufgenommen. Über 430 Adressbücher gibt es inzwischen in der Kategorie:Adressbuch in der DigiBib.

Kölner Adressbücher

In einer neuen Kooperation des NS-Dokumentationszentrums in Köln mit dem Verein für Computergenealogie werden die Kölner Adressbücher kostenlos gescannt und durch freiwillige Mitarbeiter mit dem Datenerfassungssytem DES online erfasst und in die frei zugängliche Datenbank eingetragen. In ehrenamtlicher Heimarbeit digitalisierte das Ehepaar Reinhart an einem professionellen Aufsichtsscanner innerhalb von nur vier Wochen aus den Beständen des NS-DOK acht der 13 Bände umfassenden Jahrgänge von Grevens Adressbüchern komplett; diese sind bereits im Portal:Adressbücher online zugänglich. 15 weitere Ausgaben aus den Jahren 1898 bis 1945, die für unsere Arbeit von besonderem Interesse sind, werden bis Frühjahr 2015 folgen. Anschließend steht die Digitalisierung von Adressbüchern aus der Nachkriegszeit an. Siehe auch die Meldung des NS-Dokumentationszentrums.


Online-OFBs

Neu hinzugekommen sind:

  • OFB Calbecht (Stadtteil von Salzgitter) von Jörg Kalauf (NLF)
  • OFB Quilow in Mecklenburg-Vorpommern von Christian Boose (Pommerscher Greif)
  • OFB Behnsdorf (ehemaliger Ohrekreis, heute Kreis Börde in Sachsen-Anhalt) von Uwe Sarpe (NLF)
  • OFB Hattorf am Harz (Landkreis Osterode am Harz in Niedersachsen) von Karl-Heinz Kölling
  • OFB Schmiegel im Kreis Kosten (ehemalige Preußische Provinz Posen) von Andreas Schneider
  • OFB Dörnsdorf (cz: Dolina) von Klaus Mund. Dörnsdorf war ein Straßendorf in unmittelbarer Nähe der Bergstadt Pressnitz (cz. Přísečnice) im Erzgebirge in Tschechien an der Grenze zu Sachsen. Ebenso wie Pressnitz und der Nachbarort Reischdorf (cz. Rusová) wurde Dörnsdorf 1973/74 für den Bau der Talsperre Pressnitz aufgegeben und liegt heute auf dem Grund des Stausees.
  • OFB Albersroda in Sachsen Anhalt (1744-1775) von Andreas Kallwitz
  • OFB Dühringshof (Bogdaniec) aus der Neumark von Silvia Dießner

Allen Beteiligten ein herzliches Dankeschön für die geleistete Arbeit, und dass sie zum Wohle aller die Daten zur Verfügung stellen.

(Herbert Juling)

Familienanzeigen

Neu dabei: Deutschsprachige Zeitungen in Amerika (Rainer Dörry).

Ergänzt wurden: Alfeld (Klaus Butterbach – mehrfach), Allgäuer Zeitung (Otto Schönfeld – mehrfach), Aschaffenburg (Roland Dinges – mehrfach), Augsburg (Ingo Schmidt), Bayreuth (Tobias Bauer – mehrfach), Berlin (Brigitte Kossecker), Billerbeck (Rotraud Ilisch), Birkenfeld (Wolfgang Mühlhausen), Borken (Walter Schmidtkamp), Bremerhaven (Arno Ruhlandt – mehrfach), Dachau (Dagmar Bauer), Danziger Dampfboot (Nys Eggert), Darmstadt (Ralf Glöckner), Ebersberg (Hans Binsteiner), Elbing (Birgit Casper – mehrfach), Elmshorn (Hans-Peter Schmidt – mehrfach), Eutin (Katrin Dürwald), Frankenstein (Norbert Ellhoff), Fulda (Peter Stöhr), Genthin (Irana Knopek – mehrfach), Gießen (Karl Heinz Pitz – mehrfach), Gifhorn/Wolfsburg (Reinhold Jerke), Gladbeck (Rudolf Möller), Hamburg (Jens Plawer), Heilbronn (Wolfgang Gerloff), Husum (Lothar Kokert – mehrfach), Kaltenkirchen (Axel Eichhorn), Kiel (Elisabeth Zedlitz), Krefeld (Monika Klein – mehrfach), Köln (Horst Kühr), Lüneburger Heide (Sven und Regina Hildebrandt), Main-Kinzig-Kreis (Christine Göbel – mehrfach), Münster (Günter Becker – mehrfach), Neuss-Grevenbroich (Theo Thome – mehrfach), Norden (Bärbel Kutscher), Nordöstliches Ruhrgebiet (Wolfgang Wöstenhöfer – mehrfach), Osnabrück (Harald Dirolf – mehrfach), Osterode/Harz (Winfried Kippenberg – mehrfach), Philippsburg (Harald Dirolf), Rathenow (Andreas Krüger), Rheinisch-Bergischer-Kreis (Anne Mettig), Rhein-Sieg-Kreis (Sigrid Wasner), Riedstadt (Klaus Kollmannsperger), Rottweil (Rose Schiller), Schlitz (Elke Becker), Schwarmstedt/Walsrode (Erika Leineweber), Stuttgart (Renate Bauknecht), Südtondern (Julius Jappsen – mehrfach), Sylt (Lothar Kokert), Titisee-Neustadt (Ursula Kohler – mehrfach), Totenzettel (Rotraud Ilisch, Klaus Kollmannsperger), Überregional (Harald Dirolf, Ulli Heist), Vaihingen (Dieter Brixner – mehrfach), Vermischtes (Reinhold Jerke), Weinsberg (Manuela Ehmke), Wesel (Susanne Mühlisch), Wetteraukreis (Dieter Günther – mehrfach), Witzenhausen (Wilfried Olk – mehrfach), Würzburg (Ingrid Beck – mehrfach), Zwickau-Land (Ines Meyer)

Statistik: Siehe hier.
(Hans-Jürgen Wolf)


FOKO-Umfrage

Der Vorstand der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Genealogischer Verbände e.V. (DAGV) ruft zur Teilnahme an der Forscherkontakte-Unfrage auf. FOKO ist in die Jahre gekommen, daher soll der Bedarf der aktuell rund 2000 Nutzer abgefragt werden. Zugleich sollen neue Ideen eingeführt werden. Die Umfrage wird bis zum 31.03.2015 aktiv geschaltet sein. Es können nur vollständig ausgefüllte Fragenbögen ausgewertet werden. Als vollständig ausgefüllt gilt ein Fragebogen, wenn auf der letzten Seite der Schalter „Fertig“ von Ihnen betätigt worden ist. Zur Beantwortwortung bitte darauf achten, dass im Browser Cookies zugelassen sind.

Internet

Digitales aus Dresden

Über 70.000 Titel oder fast 87.000 Bände sowie über 1,5 Millionen grafische Medien (Fotos, Karten, Zeichnungen) bieten die digitalen Sammlungen der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek SLUB Dresden. Dabei handelt es sich um die nachträglich digitalisierten Werke aus vergangenen Jahrhunderten. Woche für Woche kommen neue Werke hinzu.

Die SLUB vergibt freie Lizenzen für digitalisierte Objekte (einschließlich der Bilddatenbank der Deutschen Fotothek) so weit wie möglich unter einer Lizenz, die der Definition für Offenes Wissen (Open Definition) entspricht. Die SLUB verwendet die Creative Commons Lizenz CC-BY-SA 4.0, die bei Weitergabe unter gleichen Bedingungen auch Veränderungen sowie die kommerzielle Nutzung der Werke erlaubt. Einschränkungen dieser Lizenzpolitik gelten für digitalisierte Objekte fremder Einrichtungen sowie für ausgewählte Werke, die man wegen sonstiger Vereinbarungen oder gesetzlicher Beschränkungen nicht freigeben darf.

Open Access wird auch praktiziert auf dem sächsischen Dokumenten- und Publikationsserver Qucosa, der der kostenfreien Publikation, dem Nachweis und der langfristigen Archivierung von Dokumenten aus Wissenschaft und Wirtschaft dient. Dieser von den wissenschaftlichen Bibliotheken im Freistaat Sachsen getragene Service steht allen interessierten Autoren zur Verfügung.

Größtes Kriegerdenkmal

Eine überdimensionale Gedenktafel in der Region Nord-Pas de Calais in Form einer Ellipse erinnert an die 590.000 Gefallenen während des Ersten Weltkriegs. Die Namen aller Verstorbenen sind alphabetisch – unabhängig von Nationalität und Dienstgrad – in die Mauern eingraviert. Das Denkmal liegt neben dem Soldatenfriedhof „Notre-Dame-de-Lorette“, auf dem Gefallene des Ersten Weltkriegs – meist aus der 12 Monate dauernden Lorettoschlacht in den Jahren 1914/15 – ruhen. Auf Geneanet können Sie die Namen auf den Tafeln in Ablain-Saint-Nazaire durchsuchen.

Neu bei FamilySearch

Neu bei MyHeritage

MyHeritage hat einen Vertrag mit dem Dänischen Nationalarchiv abgeschlossen, um die dänischen Volkszählungen zwischen 1787 und 1930 mit rund 9 Millionen Bildern und 31 Millionen Datensätzen sowie 3,9 Millionen Bilder von Kirchenbüchern zu indexieren, die etwa 90 Millionen Namen von 1646 bis 1915 beinhalten. Viele der Datensätze werden ab April 2015 auf MyHeritage zur Verfügung stehen, der Rest folgt im Laufe dieses Jahres.

Quellen in Luxemburg

Weblinks als Kacheln

Jan K. aus den Niederlanden hat Links gesammelt und als Webmix-Kacheln auf den Bildschirm gebracht:

Wiener Zeitung

Über 1,5 Millionen Daten von Verstorbenen in der Wiener Zeitung von 1703-1897 haben die Mitarbeiter von FAMILIA-AUSTRIA vollständig ausgewertet. Auch Auswärtige sind dabei. Ein Sechstel der Einträge enthalten auch Angehörige (Eltern, Ehepartner). Nur noch wenige Jahrgänge bzw. Monate sind im Endspurt zu erfassen, bis die Datenbank komplett gefüllt ist. Alle Angaben aus den Zeitungsmeldungen wie Berufen, Alter, Adressen, Todesursachen usw. sind erfasst.

Ancestry-Report 2014

Ancestry.com hat einen Report über die weltweite Online-Genealogie beim Institut „The Future Foundation“ in Auftrag gegeben. Die Aufgabe war, anhand von Umfragen in sechs Ländern (Großbritannien, USA, Kanada, Australien, Deutschland und Schweden) Trends aufzuzeigen, wie das Wissen über die Vergangenheit die Gegenwart beeinflusst und wie ein größeres Gefühl der Verbundenheit die moderne Familie verändert hat. Der vollständige Bericht besteht aus vier Teilen, die nach und nach veröffentlicht werden. Die wichtigsten Ergebnisse: Das Interesse der Erwachsenen an der Internetnutzung bei der Familienforschung hat sich seit 2008 bis 2014 mehr als verdoppelt, die Prognose sagt eine weitere Verdopplung in den nächsten 10 Jahren voraus. Im Durchschnitt fanden die Forscher drei weitere Ahnengenerationen, die ihre Eltern noch nicht kannten. 16 % können ihre Ahnen vor 1700 zurück verfolgen. 46 % haben bisher unbekannte Verwandte entdeckt, etwa 10 % haben Kontakt zu ihnen aufgenommen. Das Wachstum der Nutzer für den Online-Bezahldienst war in Deutschland vernachlässigbar, hier gibt es nur 0,2 % Anwender, während in den anderen Ländern riesige Wachstumsraten zu verzeichnen waren. Eine Präsentation des Reports können Sie hier anschauen.

Software

Reunion for Mac

Reunion for Macintosh 10.0 gibt es auch mit einer deutschsprachigen Benutzeroberfläche. Das Reunion-DE Team Herwig Niggemann, Reiner Sauer, Niklas Möller hat diese deutsche Version erstellt, sie wurde vom Hersteller anerkannt. Der Link führt zum deutschsprachigen Forum der dafür angemeldeten Anwender. Informationen zum Bezug finden Sie hier. Für Lizenzinhaber des Originalprogramms ist die deutsche Version kostenlos. Die Redaktion des CG-Magazins FAMILIENFORSCHUNG bedauert, dass die Information zur deutschen Version nicht ins Heft aufgenommen wurde.

Family Tree Builder für Mac

Der Family Tree Builder Version 7.0 von MyHeritage ist nun auch für den Mac kostenlos hier herunterladbar. MyHeritage ist kurz davor, eine Mac-Version der Software zu präsentieren, die dem Geschmack von Mac-Nutzern entsprechen wird. Aber bis es soweit ist, wurde eine Version des Family Tree Builder entwickelt, die mit dem Mac kompatibel ist. MyHeritage nennt sie die Family Tree Builder Mac Extension – sie sieht genauso aus wie die Windows Version, aber es erfordert keine zusätzliche Einstellungen oder gar Windows. Man braucht mindestens eine OS X Version, um diese Erweiterung herunterladen zu können. Mit dem System CrossOver von CodeWeavers wird eine Portierung von Windows Software ermöglicht. Ein paar Funktionen gehen nicht: Buchbericht (online verfügbar), Karten und die Anzeige von Sprachen, die von rechts nach links zu lesen sind.

HazaData.com

Das 1988 entwickelte niederländischsprachige Haza-Data-Programm für die Ahnenverwaltung war eines der ersten Genealogieprogramme für DOS in den Niederlanden. Heute ist Haza-21 ein Windowsprogramm auf Basis des Standard-Datenbankprogramms MS-Jet. Ein interessantes Modul ist die Google-Maps-Nutzung für die Darstellung geografischer Objekte. Haza-21 kennt bereits 6300 Orte in den Niederlanden und Belgien. So können Bilder, Gebäude, Adressen einer Person oder der Familie zugeordnet und auf einer Karte dargestellt werden.

Wissen

Deutschsprachige Medien

Eine kleine Auswahl deutschsprachiger Medien (Zeitungen, Zeitschriften, Radio, Fernsehen, Pressedienste und einiges mehr) aus der ganzen Welt hat Joachim R. aus Rinteln auf seiner Webseite zusammengestellt. Ergänzungsvorschläge werden gern entgegengenommen, allerdings ist Voraussetzung, dass wenigstens einige der aktuellen Nachrichten, Meldungen, Artikel oder Berichte anklickbar und vollständig lesbar bzw. anzusehen oder anzuhören sind. Vielen Dank.

Zeitschrift HANSA

Der norddeutsche Gemeinsame Bibliotheks-Verbund (GBV) hat die Zeitschrift Hansa, Jahrgang 1(1864) bis 84(1945) als Digitalisat bereitgestellt. Die Zeitschrift berichtet über Schifffahrt, Schiffbau, Häfen und enthält viele Informationen. Die Seiten sind mit einer Suchfunktion ausgestattet. Z. B. finden sich Berichte der Seegerichtsverhandlungen nach Schiffsunglücken, Mitteilungen über Stapelläufe von Schiffen auf den Werften usw. Vielen Dank an Sabine Paap für diese Meldung.

Schweizer Namen

Der Schweizer Tagesanzeiger zeigt in einer interaktiven Schweizer Namenskarte, welche Geschlechter welche Regionen prägen. Der häufigste Schweizer Nachname ist mit Abstand Müller – insgesamt 21.427 im Telefonverzeichnis registrierte Haushalte heißen so. Das zeigt eine Auswertung aller bei Search.ch eingetragenen privaten Telefonanschlüsse (2,7 Millionen). Von Region zu Region – in den Bergen gar von Dorf zu Dorf – unterscheiden sich die dominierenden Namen markant. In fünf Dossiers werden interessante Namen und Regionen untersucht und dargestellt.

Familiennamen weltweit

Auf der englischsprachigen Webseite House of Names werden die Entstehung von Vor- und Familiennmanen aus aller Herren Länder erklärt und mit einem (Phantasie-)Wappen versehen. Die ersten Nachweise der Familiennamen und die Wanderungsgeschichte werden erklärt, Quellen dafür werden genannt.

Archive

Kirchenbücher Magdeburg

Elf Kirchenbücher der wallonisch-reformierten Kirchengemeinde in Magdeburg mit Taufen, Konfirmationen, Trauungen und Beerdigungen von 1734 bis 1943 fielen in der Bombennacht am 16. Januar 1945 im Tresor eines ausgebrannten Pfarrhauses fast vollständig verkohlt dem Feuer zum Opfer. Mit neuen Techniken, die nach dem Brand in der Weimarer Herzogin Anna Amalia Bibliothek entwickelt wurden, konnte jetzt ist die langjährige Restaurierung der Kirchenbücher abgeschlossen werden. Nach Abschluss der Digitalisierung werden die Bände nach 70 Jahren nun wieder im Archiv der Kirchenprovinz Sachsen benutzbar sein. Quelle

Kirchenbuchportal/Archion

Vom 15.12.2014 bis Ende Februar 2015 läuft die zweite Betatestphase für eine z.T. sehr beschränkte Auswahl von Kirchenbüchern aus den evangelischen Landeskirchen Berlin, Westfalen, Hannover, Karlsruhe, Kassel, Karlsruhe, Pfalz, Hessen-Hassau und dem Evgl. Zentralarchiv Berlin. Auf Archion.de wird bei den einzelnen Landeskirchen grün markiert, was bereits verfügbar ist. Bis zum offiziellen Start des kostenpflichtigen Portals am 1. März 2015 werden nicht alle bereits importierten Digitalisate verfügbar sein. Die beiden technischen Support-Mitarbeiter werden mit zahlreichen Forum-Meldungen überschüttet. Viele bleiben ohne Reaktion. Beiträge im Kirchenbuchportal-Blog bleiben ganz unbeantwortet. Kritik gibt es an den groben Zoom-Stufen, die auf 100 % begrenzt sind. Das inzwischen vergrößerte Viewerfenster zeigt nach wie vor nur Teile der Kirchenbuchseiten.

Personalakten GLA Karlsruhe

Im Bestand 456 E des Generallandesarchivs Karlsruhe sind in alphabetischer Reihenfolge zahlreiche Personalakten aus der Zeit 1835-1949 einzusehen. Man kann nach einer Registrierung die Akten online in den Lesesaal bestellen. eine Bestellung von Kopien ist nur mit einen Reproantrag möglich. Peter Peusquens fand z.B. die Personalakte Nr. 8932 mit Personal- und Qualifikationsbericht:
Peusquens, Bernhard Hubert Wilhelm Maria aus Königswinter (Geburtsort) (Leutnant der Reserve) geb. am 3. Februar 1889 (8 Blatt, Spruchkammerakten ca. 1909-1919).

Medien

Tipps für Genealogen

Zwei E-Books und eine PDF-Datei für Genealogen zum Herunterladen sind zum Jahreswechsel erschienen:

  • Peter Teuthorn: Genealogisches Publizieren – als E-Book, PDF-Download oder als Taschenbuch zum Selbstkostenpreis.
  • Der 17-jährige David Krüger bietet sein Heft “Tipps für angehende Ahnenforscher“ auf seiner Website als kostenlosen PDF-Download an.
  • Jens Lehmann: Genealogie für Anfänger. Das E-Book, erhältlich bei Amazon, richtet sich ausschließlich an diejenigen, die vorher noch keine Familienforschung betrieben haben, also ganz neu im Thema sind. Für fortgeschrittene Genealogen ist dieses E-Book eher nicht geeignet, wie der Autor schreibt.

Gelesen in…

Immer mehr Berichte mit genealogisch interessanten Inhalten erscheinen fast täglich in unseren Zeitungen. Hier nur eine kleine Auswahl aus den Meldungen, die Timo Kracke auch in seinem Podcast/Blog bekannt macht:

WZ-Newsline

13.01.2015 Ulrich Hoeck: Die Jäger der verlorenen Familiengeschichten. Der Bergische Verein für Familienkunde hat Generationen von Ahnen im Blick.

RP-Online

12.01.2015: Bianca Mokwa: Generation U25 taucht ab in alte Akten. Durch ein Praktikum entdeckten Martin Köster, Niclas Winterhoff und Mathis Ingenhaag, wie spannend die Geschichte ihrer Stadt ist. Im Stadtarchiv Kleve gehen die drei jungen Männer regelmäßig auf Spurensuche nach ihren Vorfahren.

Flensburger Tageblatt

10.01.2015: Tina Ludwig: Mit Flensburg verbunden: James Tersmeden und Stadtpräsidentin Swetlana Krätzschmar mit Chronik und Familienwappen. Tersmeden – diese Familie ist in Flensburg bis heute ein Begriff. Die Kaufmannsfamilie hat mehr als ein Jahrhundert lang eine führende Rolle in der Fördestadt gespielt. Vor 400 Jahren war sie Heimat der Tersmedens. Ein Grund für James Tersmeden, eines der Mitglieder der Familie, die heute in Schweden lebt, zurückzukehren.

ZEIT-Magazin

07.01.2015: Marin Majica: Digitale Familie. Ahnenforschung unter Pfirsichbäumen. Das kroatische Wort majica – gesprochen wird das Mai-Tsa – leitet sich etymologisch von dem französischen maillot und dem italienischen maglia ab, lerne ich im Netz. Beides heißt Trikot.

Frankfurter Rundschau

06.01.2015: Tom Weimar: Müllers und Klebers. Wolfgang Gabriel forscht über Ahnen in Diedenbergen. Der 50-Jährige hat das Diedenbergener Ortsfamilienbuch verfasst. Das Buch „Diedenbergen – ein Dorf im Ländchen“ führt von 1640 bis 1900 alle Familien Diedenbergens auf. 5862 Personen sind darin insgesamt verzeichnet. Bestellung beim Cardamina-Verlag.

Hessische Allgemeine

05.01.2015: Constanze Wüstefeld: In Fuldatal tragen viele Familien gleichen Nachnamen: viele heißen Ullrich und Krug. Vor 376 Jahre tauchte der Nachname Ullrich das erste Mal urkundlich in Ihringshausen auf: 1639 war ein Mann mit Namen Ullrich Bürgermeister des Ortes.

WELT

Iris Alanyali: Die Welt ist eine einzige Patchworkfamilie. New York – Wir sind alle verwandt: Der Amerikaner A. J. Jacobs arbeitet am größten Stammbaum der Erde. Und zeigt, dass auch die modernste Familie nichts ist ohne den Glauben an traditionelle Werte.

Vereine und Gruppen

DAGV-News 04/2014

Im ausführlichen Newsletter berichtet der DAGV-Vorstand über den 66. Deutschen Genealogentag und 65 Jahre DAGV. Die Dankesrede von Frau Dr. Bettina Joergens zur Verleihung der Gatterer-Medaille wird wiedergegeben und die neue DAGV-Schatzmeisterin Heidi Eidmann vorgestellt. Christian Kirchner besuchte den Weltkongress für Genealogie und Heraldik in Oslo und den Schwedischen Gelealogentag in Karlstad. Zum Abschluss werden die Nekrologe für verstorbene Genealogen abgedruckt.

Termine

Genealogie-Seminar

Vom 13. bis zum 15.02.2015 findet das 2. Genealogie-Seminar der Brandenburgischen Genealogischen Gesellschaft “Roter Adler” e.V. im Feriendorf Groß Väter See, Groß Väter 34, 17268 Templin, OT Groß Dölln statt. Das Seminar beginnt Freitag um 17.00 Uhr und endet Sonntag gegen 15.30 Uhr. Kosten (mit Vollpension): 99 Euro. Anmeldung bei Manuela Colombe, E-mail: manuela.colombe@bggroteradler.de

Eschweiler Genealogentag

Der Arbeitskreis Familienforschung des Eschweiler Geschichtsvereins lädt für Sonntag, 22. März, zwischen 11 und 17 Uhr, zur Ausstellung „Erster Eschweiler Genealogentag“ in das Kulturzentrum Talbahnhof ein. In einem großen Projekt digitalisiert der Arbeitskreis die Zivil- und Personenstandsurkunden der Stadt Eschweiler und der eingemeindeten Orte und wertet diese Dokumente aus. Der Arbeitskreis stellt allen Interessierten die Forschungsarbeit vor und gibt Hilfestellung und Tipps für die Forschung nach der eigenen Familie.

Qualifizierter Genealoge

Das nächste sechstägige Seminar „Qualifizierter Genealoge“ findet vom 6.-11. April 2015 in Suhl/Thüringen statt. Veranstalter ist das Institut für Genealogie, Zentralstelle für Personen- und Familiengeschichte. Kosten zwischen 370 und 650 Euro.

Genealogischer Kalender

Für den Monat Januar sind 26 Termine, für Februar 2015 21 Termine im „Genealogischen Kalender“ eingetragen.

Die Inhalte der Veranstaltungen sowie Uhrzeiten, Ortsangaben und Veranstalter finden Sie hier.