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DNA-Spuren aus der Steinzeit in Skaninavien

Forscher aus Uppsala und Stockholm untersuchten die Wanderungsrouten nach Skandinavien DNA von Knochen und Zähnen der frühen nacheiszeitlichen Jäger und Sammler, die Skandinavien in der Mittelsteinzeit (Mesolithikum vor 9600 bis 4500 Jahren) besiedelten. Die Analysen ergaben verschiedene Wanderungsrouten aus dem Süden und später aus dem Nordosten entlang der eisfreien norwegischen Küste. Die beiden Gruppen vermischten sich in Skandinavien. Die aus dem Norden kommenden Menschen benutzten andere Schlagtechniken, um Messer zu formen. Die genetische Vielfalt war im Norden größer als im Süden. Die Anpassung an die harten Lebensbedingungen im Norden führten zu speziellen genetischen Varianten. Über diese und weitere genetische Untersuchungen an frühen Migranten im Mittelmeerraum berichtet Dietmut Klärner in der FAZ vom 16.03.2018 unter dem Titel: Die genetischen Spuren früher Migranten.

Arkiv Digital, Schweden

Das Bevölkerungsregister Schweden 1860-1930 ist bei ArkivDigital online erweitert worden, es ist das größte Namensverzeichnis mit etwa 85 Millionen Einträgen aus 30.553 Registerbänden. Es enthält alle Personen, die in Schweden lebten. Wenn eine Person verzogen ist, wird sie in mehreren Registerbänden auftauchen und man kann so die Wanderungsbewegung verfolgen. Weiterlesen

CompGen beim Schwedischer Genealogentag

Am Wochenende 26./27.2017 fand der diesjährige schwedische Genealogentag in Halmstad in Westschweden statt. 9 Vereine aus Deutschland und der Dachverband DAGV waren auf einem deutschen Stand erstmals mit dabei. Siehe dazu auch die Bilderserie. Die Veranstaltung war in der großen Sportarena in zwei Hallen hervorragend organisiert von der lokalen Familienforschergruppe.
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