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Amerikanetz.de zieht um zur Herforder Familienforscherseite

Die von Michael Rosenkötter und Friedel Schütte bisher betreute Internetseite Amerikanetz.de zieht zur Seite der Arbeitsgruppe Familienforschung im Kreis Herford um. Das Netzwerk für westfälische Amerika-Auswanderung seit dem 19. Jahrhundert besteht seit 2003 und hat viele Personen, Kontakte und Links verknüpft, die sich mit der Forschung aus Westfalen nach Auswanderern nach Amerika befassen. Die neue Webseite bietet Auswandererlisten aus Herford, Greven, Gronau und Epe, Legde, Ostbevern, Münsterländer Priester, Kirchenbuchabschriften amerikanischer Pfarreien, Passagierlisten zum Download an. Linklisten, Auswandererliteratur und eigene Beiträge der Mitglieder des Netzwerks ergänzen die Sammlung.

Für die aktive Arbeitsgruppe Familienforschung Kreis Herford, eine der Regionalgruppen im Arbeitskreis Familienforschung Osnabrück e.V. (OSFA), ist das Amerikanetz eine Bereicherung der eigenen Webseite mit zahlreichen Informationen wie die Urkatasterkarte 1826/28 des Kreises Herford, eine Aufstellung von Herforder Fotografen 1820-1880, Standesamts-Namenregister, Sammlungen zu Enger und Kronshage.

„Dies ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein gewaltiger Sprung für die Menschheit.“

http://www.nasa.gov/images/content/464436main_S69-31741_full.jpg

Vor 50 Jahren, am 21. Juli 1969 um 03:56 Uhr MEZ betrat der Amerikaner Neil Armstrong (*05.08.1930 bei Wapakoneta, Ohio; † 25.08.2012 in Cincinnati, Ohio) als erster Mensch den Mond. Aufgrund des Jahrestages findet dieses Thema derzeit große Beachtung in allen Medien. Warum ist es auch für einen genealogischen Blog von Interesse?

Wie viele andere Amerikaner hat auch Neil Armstrong deutsche Vorfahren. Sein Urgroßvater Friedrich Wilhelm Kötter stammt aus der westfälischen Gemeinde Ladbergen. Er wanderte 1864 nach New Knoxville/Ohio aus.

Stefanie Aufderhaar hat im Rahmen eines Geschichtswettbewerbs des deutschen Bundespräsidenten einen lesenswerten Aufsatz geschrieben, der einen kleinen Stammbaum von Neil Armstrong enthält.

11. Detmolder Sommergespräch am 4.9.2019

Am Mittwoch, 4. September 2019, ist das Landesarchiv NRW in Detmold mit dem 11. Detmolder Sommergespräch wieder Anziehungspunkt für Familienforscher, Archivare und Historiker. Die Vorträge stehen diesmal unter dem Oberthema „Namen, Häuser, Höfe – Traditionsbildung und Traditionsbrüche„. Die Referentinnen und Referenten beleuchten das Thema aus ganz unterschiedlichen Perspektiven, von der Standesbeamtin und Namenberaterin über Sprachwissenschaftlerinnen, Kulturjournalisten und Stadtarchivare bis hin zum Genealogen und Bauforscher. Ein Rahmenprogramm mit Archivführungen, Infoständen und Namensprechstunde rundet das Angebot ab. Alle weiteren Informationen sind im Veranstaltungs-Flyer zu finden.

Status animarum – Seelenlisten des Bistums Münster

Neu bei Matricula-Online.eu: Der Status Animarum (Seelenlisten) von 1749 und 1750 ist die erste fast vollständige Erfassung der Bevölkerung des Bistums Münster und bietet die erste Volkszählung nach einheitlichen Vorgaben, auch wenn diese sehr unterschiedlich in den Kirchspielen umgesetzt wurden. Dennoch bietet der Status Animarum einen guten Überblick über die Gesamtbevölkerung, mit Angaben zu den Haushalten und Einwohnern, Alter, Berufe und weitere Angaben, die zur Familien-, Regional-, Sozial- und Demographieforschung herangezogen werden können.

Quelle: Matricula-Online

Benutzerseite als genealogische Visitenkarte

Im GenWiki gibt es die schöne Möglichkeit, Benutzerseiten anzulegen. Das sind diese Steckbriefe, in denen jeder von uns, je nach Temperament, Aussagen zu den essenziellen W-Fragen machen kann. Wer-Wen-Wo-Was-Wie. Eine Seite ist bereits als Leerformular für jedes Mitglied angelegt und muss nur noch mit mehr oder weniger Inhalt gefüllt werden. 182 von 3.700 Mitgliedern haben dazu in die Tasten gegriffen. Was hat die übrigen 95 % davon abgehalten, es ihnen nachzutun?

War es die Hürde der Wiki-Syntax? War es die Scheu sich im System anzumelden? Oder war es einfach die Frage, was soll das? Die Antworten können nur Sie selbst geben. Und klar, niemand muss eine solche Seite haben. Aber schön wär’s schon. Nicht nur für die Kolleginnen und Kollegen, die bei einem Rumpeln in der Mailingliste oder einem besonders hilfreichen Beitrag gerne ein Who-is-Who befragen würden, um zu wissen mit wem sie diskutieren. Was würden sie gerne wissen?

  • WER bin ich? / kurze genealogische Visitenkarte
  • Zu WEM forsche ich?
  • WO, in welchen Regionen forsche ich?
  • WAS suche ich, mit WAS beschäftige ich mich, zu WAS kann ich Auskunft geben?
  • WIE arbeite ich? Genealogieprogramme und mehr.

Die jeweilige Benutzerseite, natürlich auch die eigene, erreicht man über das Suchfeld mit dem Eintrag: Benutzer:Name. Manche Kollegen haben einen kryptischen Benutzernamen gewählt. Das kann verschiedene durchaus nachvollziehbare Gründe haben, denen wir hier nicht nachspüren müssen. Mit der Suchstrategie <Benutzername:Vorname oder Nachname> und der anschließenden Volltextsuche finden wir aber auch sie.

Beim Stöbern in diesen Benutzerseiten überrascht, wie verschieden jeder Einzelne von den Möglichkeiten dieser Seite Gebrauch macht. Da wird auf Veröffentlichungen, Namensseiten, Beiträge innerhalb des GenWiki, Stammbäume, Archivierungsorte und vieles mehr hingewiesen.

Mit allen Angaben auf der Benutzerseite ist man in der Öffentlichkeit. Das ist wichtig zu wissen, damit wir unsere Äußerungen entsprechend bewusst wählen. Auf dieser Seite eingestellter Text, Bilder und Links sind veröffentlicht. Sie sind publiziert und haben somit ein Publikum, das sie im Internet per Suchmaschine auffinden kann, ja soll. Denn über einen Permalink sind diese Texte nicht flüchtig, sondern immer wieder verlässlich erreichbar.

Damit kann eine Benutzerseite nicht nur wesentlicher Teil einer Kommunikations- sondern auch einer Nachlass-Strategie sein.

PT

Dortmunder Ahnenforscher erhalten Erinnerungen an Verstorbene

Roland zu Dortmund

Georg Palmüller schreibt im lokalkompass.de über die Genealogisch-heraldische Arbeitsgemeinschaft Roland zu Dortmund, aber auch zu CompGen:

Letzten Freitagvormittag: eine Gruppe von Frauen und Männern sitzt in einem Gebäude in der Dortmunder Küpferstraße um einen großen Tisch. Mit Scheren schneiden sie etwas aus alten Tageszeitungen aus und sortieren die Ausschnitte in viele verschiedene kleine Körbchen. Die Projektgruppe „Sterbeanzeigen“ der Genealogisch-heraldischen Arbeitsgemeinschaft Roland zu Dortmund ist an der Arbeit.

lokalkompass.de