Newsletter 2015/03

Westfälischer Genealogentag

Der 6. Westfälische Genealogentag findet am 14. März 2015 in der Sporthalle Gooiker Platz, Altenberge (bei Münster) statt und wird, wie bereits seit 2005, von der Westfälischen Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung zusammen mit dem Heimatverein und der Gemeinde Altenberge ausgerichtet. Die Broschüre zum 6. Westfälischen Genealogentag mit der Ankündigung der Vorträge steht nun online zum Herunterladen. Alle Informationen finden Sie auch auf der Webseite der WGGF.

CompGen-Mitgliederversammlung

Am Sonntag, 15. März 2015 findet am Tag nach dem Westfälischen Genealogentag in Altenberge im Hotel Stüer, Laerstraße 6-8, 48341 Altenberge, von 10-13 Uhr die jährliche Mitgliederversammlung des Vereins für Computergenealogie statt. Alle sind herzlich eingeladen, nach dem Genealogentag auch an dieser Versammlung teilzunehmen.

FOKO-Umfrage

Die Forscherkontakte sind genau das, was Familienforscher im Internet suchen. Es gibt zahllose Datenbanken – mit den Forscherkontakten (FOKO) hat die DAGV eine Datenbank geschaffen, in der sozusagen ein Index der eigenen Forschung zu hinterlegen ist. Familienforscher können sich kostenlos daran beteiligen und ihren persönlichen Forschungsindex mit Namen, Ort und Zeitraum hinterlegen und darauf aufmerksam machen, dass man selbst zu dem Namen/Ort Daten gesammelt hat. Im Gegensatz zu Online-Stammbäumen muss der Nutzer bei FOKO keinen Stammbaum hochladen, sondern kann auch nur wenige Informationen hinterlegen.
Aktuell läuft bis zum 31. März 2015 eine Umfrage der DAGV, wie die Zukunft von FOKO vielleicht besser und zielgerichteter für die Nutzer aussehen kann. Jeder ist herzlich eingeladen, seine Meinung in der Umfrage mitzuteilen. (TK)

CompGen bei ICARUS

Der Verein für Computergenalogie ist Anfang März 2015 dem International Centre for Archival Research (ICARUS) beigetreten. ICARUS ist bereits durch eine Vielzahl von Aktivitäten, wie zum Beispiel die Projekte Matricula, Monasterium oder Topothek bekannt. CompGen wird bereits auf der Internetseite als Mitglied aufgeführt und wird auch bei der kommenden internationalen Konferenz „Archival cooperation and community building in the Digital Age“, die vom 27.-29. April 2015 im Stift Břevnov in Prag stattfinden wird, bei der Talkshow zum Thema „Genealogical sources: rooting and branching“ auf dem Podium vertreten sein. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit, den Erfahrungsaustausch und interessante Projekte, die wir gemeinsam begleiten können.

Projekt-Informationen

Adressbücher

Einen Meilenstein in der Online-Stellung der historischen Adressbücher in der DigiBib gilt es zu feiern: Inzwischen stehen 500 Adressbuchdigitalisate zur Einsicht zur Verfügung. Das sind mehr als 10% aller im GenWiki verzeichneten frei online verfügbaren Adressbücher.

Damit ist ein großer Traum in Erfüllung gegangen – und das wäre nicht möglich ohne die Unterstützung vieler Freiwilliger und die Kooperationen mit anderen Institutionen wie z.B. der Westdeutschen Gesellschaft für Familienkunde, Köln, dem Verein für Familienforschung in Lübeck, der Deutschen Zentralstelle für Genealogie, dem NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln und anderen mehr, aber nicht zuletzt auch durch das Engagement vieler einzelner Familienforscher, die uns Adressbuchdigitalisate erstellt haben oder uns ihre Bücher zum Scannen anvertraut haben – zum großen Nutzen für alle Familienforscher!

Durch die große Arbeitsleistung von Ingrid und Horst Reinhardt am Scanner und Gerhard Stoll im GenWiki bei der Anlage der Adressbuchartikel geht es jetzt mächtig voran, nachdem sich einiges aufgestaut hatte. Dafür möchte ich ganz herzlich danken. Und was schon wieder in Vorbereitung ist, ist hier nachzulesen. Dort sieht man auch, dass wir eine weitere Kooperation eingegangen sind. Über 100 Adressbücher werden derzeit von Familysearch für uns gescannt und werden dann sowohl bei uns als auch auf deren Webseiten zur freien Einsicht zur Verfügung gestellt werden.

Allen, die zum Erfolg der Online-Adressbücher beigetragen haben, sei herzlich gedankt! Jetzt peilen wir die 1000 an!

(Marie-Luise Carl)


Grabsteine

Im Grabstein-Projekt wurden im vergangenen Monat wieder zahlreiche neue Dokumentationen von Grabsteinen bearbeitet. Hier die aktuelle Statistik:

  • 2.350 Friedhöfe
  • 750.000 Grabsteinfotos
  • 1,15 Millionen Personen-Datensätze

In der momentanen Datenerfassung befinden sich weitere 20 Friedhöfe. Die neuesten 40 Friedhöfe in der Datenbank *Grabsteine* sind in dieser Rubrik gelistet.

Der Arbeitskreis „Geschichtskreis Rommerskirchen“ (Kontakt: Klaus Erdmann) stellt seine Dokumentationen von über 32 Friedhöfen dem Grabstein-Projekt zur Verfügung.

Hier ist der neueste Pressebericht über die Harsewinkeler Friedhöfe vom 5.3.2015 in der Online-Ausgabe der „Neuen Westfälischen“ und hier die umfassenden Informationen zum Grabstein-Projekt in der Übersicht.

(Holger G.F. Holthausen)


Online-OFBs

Als 500. Online-Ortsfamilienbuch wurde am 16. Februar 2015 Dittersdorf freigeschaltet. Das Projekt Online-OFBs startete im Jahre 2001 mit dem ersten OFB Emsbüren. In der CG 4/2001 erschien ein erster Artikel darüber. Damals waren es 12 Online-OFBs. Im Sonderheft-Artikel von 2006 war dann von 107 OFBs die Rede. Im Frühjahr 2007 (CG-Artikel 1/2007) wurden 115 OFBs vermeldet. Im März 2009 haben wir dann das 200. Online-OFB „gefeiert“. Mit dem 500. Online-OFB wurde mittlerweile die Zahl von 6,5 Mio erfassten Personen erreicht. Das Projekt Online-OFBs boomt also gewaltig und stellt eine kleine Erfolgsgeschichte dar. Der Dank gilt allen Online-OFB-Bearbeitern für die hervorragende Arbeit. Ihnen gilt das Jubiläum.

Neue Ortsfamilienbücher:

  • Orpus/Böhmen (cz. Mezilesí) im Erzgebirge in Tschechien von Klaus Mund. Die kleine Bergbausiedlung liegt an der Grenze zu Sachsen – ungefähr 1 km westlich von Dörnsdorf (cz: Dolina) und ungefähr 3 km südwestlich der Bergstadt Pressnitz (cz. Přísečnice).
  • Dittersdorf (heute: Dytmarow) von Maik Gliese. Es handelt sich um einen kleinen Ort im ehemaligen Landkreis Neustadt der Provinz Oberschlesien des Freistaates Preußen.
  • Möglingen (Baden-Württemberg) von Walter Reichert. Die Gemeinde Möglingen im Landkreis Ludwigsburg grenzt im Norden direkt an die Landeshauptstadt Stuttgart. Der Ort hat heute ca. 11.000 Einwohner und wurde erstmals 1275 urkundlich erwähnt.
  • Gerdau im Kreis Uelzen in der Lüneburger Heide, bearbeitet von Marlies Vollmer – wieder ein Beitrag des Niedersächsischen Landesvereins für Familienkunde e.V. (NLF). Der Ort wurde bereits im Jahre 1004 urkundlich erwähnt.
  • OFB Riethnordhausen von Ingo Brambach, der auch schon Schönfeld (Artern) bearbeitet. Das Dorf Riethnordhausen, heute ein Ortsteil von Wallhausen, ist wie die anderen Orte des ehemaligen Amts Sangerhausen ein sehr kleines Dörfchen in Sachsen-Anhalt.

Allen Beteiligten ein herzliches Dankeschön.
(Herbert Juling)


Internet

Neu bei FamilySearch

  • Halberstadt: Kreisarchiv: Adressbücher, Bürgerrolle und Häuserlisten, 1700-1933
  • Tschechien: Schul/Klassenbücher 1799-1953
  • USA: Sterbeanzeigensammlung GenealogyBank 1980-2014 mit über 10 Mio. gescannten und durchsuchbaren Sterbenachrichten
  • USA: Sterbeanzeigen-Sammlung der American Historical Society of Germans from Russia 1899-2012

Neu bei Ancestry

Hier gibt es eine Liste der im Februar aktualisierten Standesamtsregister und weiteren Sammlungen aus deutschen Quellen.

Rootstech 2015

Die Rootstech (11.-14.02.2015) in Salt Lake City ist vorbei. Timo Kracke hat auf seiner Webseite derGenealoge einige Links zur Rückschau genannt. Einige Hauptvorträge kann man sich auch als Videoaufzeichnung ansehen. Beim Technik-Wettbewerb Innovator Summittraten vier Wettbewerber an, darunter auch die Firma ArgusSearch aus Mecklenburg-Vorpommern mit ihrer intelligenten Handschriftenerkennung. Sie sind in der Lage, die handgeschriebenen Namen in den US-Volkszählungstabellen automatisch zu entziffern. Sie kamen auf Platz 2 und gewannen 7000 US$. Gewinner war Storyworth.com. Diese Firma aus San Francisco unterstützt ihre Kunden auf geschickte Weise beim Schreiben der Familiengeschichte aufgrund von Fragen und Interviews.

Projekt Wiener Zeitung

FAMILIA AUSTRIA kann melden, dass das älteste und bekannteste Projekt nach mehr als sieben Jahren kurz vor der Fertigstellung steht: die Erfassung der Sterbelisten, die in der Wiener Zeitung abgedruckt wurden, durch ehrenamtliche Familienforscher und geschichtsinteressierte Personen. Im Projektzeitraum 1703 bis 1897 sind bereits alle Monate vergeben und in Arbeit. Das Ende ist in Sicht! Aus diesem Projekt ist der Verein FAMILIA AUSTRIA hervorgegangen, der eine Reihe weiterer Vorhaben und Projekte bearbeitet und als Informationsplattform für die Ahnenforschung auf dem Gebiet der ehemaligen österreichisch-ungarischen Monarchie Forschern zur Verfügung steht. Deswegen lädt der Vorstand ein zur Abschlussfeier des Projektes Wiener Zeitung am 27.03.2015, ab 14:00 Uhr im Palais Palffy, 1010 Wien, Josefplatz 6.

Software

Ages! mit Rabatt

Zum 25jähriges Jubiläum von Daubnet.com am 1. März 2015 gibt es über den gesamten März hinweg 25% Rabatt auf alle Ages!-Lizenzen. Vom 1. bis zum 31. März kostet eine Lizenz daher nur 29,96 EUR statt der regulären 39,95 EUR. Alles was man hierfür tun muss, ist den Gutscheincode „25YEARS“ bei der Bestellung anzugeben.

(Jörn Daub)

PhotoIdent V.4.11.2

Eine neue PhotoIdent-Version 4.11.2 ist verfügbar. PhotoIdent versucht auf einfache Art und Weise eine Möglichkeit zu schaffen, Informationen zu Bildern bei Ihnen, bei Familienmitgliedern oder bei „Zeitzeugen“ abzufragen und zu erfassen. Neben einigen Korrekturen gibt es Erweiterungen bei der Formatierung von Namensangaben und -zusätzen und Datumsangaben. Bei der PDF-Ausgabe werden Datenausgaben wie eine Bildunterschrift integriert. Für PhotoIdent wurde auf genealogy.net eine eigene offene deutsche Mailingliste erstellt.

(Marco Fischer)

Gedcom Reduzierer V.3.0.0

Der „GEDCOM Reduzierer“, Teil der „GEDCOM Service Programme“, ermöglicht nun, neben der Personen- und Ortsauswahl mit entsprechenden Datenschutz-Optionen, auch eine Datenauswahl. Hiermit können für die zu übertragende Personen nun auch einzelne Daten festgelegt werden, um nur einen Teil der Daten in eine neue ged-Datei zu übertragen. Vom Programm wird die ged-Datei analysiert und die gefundenen Datenfelder zur Auswahl angeboten. Dies ist besonders für Forscher interessant, die zum Austausch mit Forscherkollegen, für GEDBAS, für Online-OFBs oder andere nur bestimmte Daten (z.B. Name-, Geburt- , Tod-, Ehe-Tags) zur Verfügung stellen möchten.

(Diedrich Hesmer)

Wissen

Wertvolle Belegakten

Belegakten sind von hohem Wert, das wissen die meisten Listenleser. Trotzdem, manche wissen es vielleicht noch nicht oder schätzen den Wert von Belegakten nur, wenn die Daten in die Kirchenbuchzeit hinein oder an den Rand der Standesamtszeit gehen. Dass es überaus interessant sein kann, auch in jüngere Belegakten zu schauen, zeigt Karen Feldbusch anhand von Beispielen, die sie in ihrem jüngsten Blogbeitrag erwähnt hat.

Sie will außerdem zeigen, wie wertvoll es sein kann, eine Forschung nach vielen Jahren erneut aufzunehmen, denn wir alle haben im Laufe unserer Forschung hinzu gelernt und/oder Gesetze haben sich zu unseren Gunsten geändert.

Archive

Landesarchiv Berlin

Die Register, Sammelakten und Namensverzeichnisse der Berliner Standesämter im Landesarchiv Berlin können ab sofort genutzt werden. Hier kann man feststellen, für welches Standesamt Namensregister vorhanden sind, eine Reihe davon sind bereits auch als PDF-Dateien downloadbar. Die aus dem Standesamt I in Berlin übernommenen Bestände sind bis auf weiteres wegen der Ordnungs- und Inventarisierungsarbeiten nur per schriftlicher Anfrage nutzbar.

Weitere interessante Neuigkeiten sind:

  • HistoMapBerlin, eine Datenbank zur webbasierten Recherche historischer Berliner Stadtpläne von 1910-2012.
  • Datenbank Berliner Gewerbebetriebe 1930-1945 mit Informationen zu 51.000 Berliner Firmen. Die Daten sind nur im Lesesaal nutzbar, ein Auszug daraus mit 8.012 jüdischen Unternehmen ist online einzusehen.
  • Bilddatenbank mit 11.757 Fotos mit Berliner Motiven von Barbara Esch-Marowski, Bert Sass, Hans Seiler und Willy Kiel. Das Angebot wird kontinuierlich ergänzt.

Regionalarchiv Tilburg/NL

Im Weblog des niederländischen Regionalarchivs Tilburg werden die neuen Scans von Standesamtsregistern vieler Orte aus den Jahrgängen genannt, die durch den Jahreswechsel frei zugänglich geworden sind. Das sind die Geburtsregister bis 1914, Heiratsregister bis 1939 und Sterberegister bis 1964. Im Laufe des Jahres werden weitere Gemeinden folgen. Die neuen Scans sind in vielen Fällen noch nicht nach Namen durchsuchbar.

Staatsarchiv Zürich

Das Staatsarchiv Zürich hat 120.165 Ehedaten des 16. und 17. Jahrhunderts online in standardisierter Form (Nachname, Vorname des Mannes, ggf. Ortsangabe), getraut mit (Nachname, Vorname der Frau, ggf. Ortsangabe) mit normalisierten Namensformen verzeichnet. Hinzu kommen Originalschreibweisen der Namen, Herkunfts- und Berufsangaben der Eheleute, Bemerkungen usw. Die Quellen stammen aus den Fonds E III, Zivilstandsbücher der Landgemeinden, und den Stadtarchiven Winterthur und Zürich sowie aus den Thurgauer Lokalarchiven. In den elektronischen Quelleneditionen findet man die Listen nach Männer- bzw. Frauennamen sortiert. Außerdem ist dort auch eine bequem durchsuchbare Universitäts-Matrikel (Verzeichnis der Studentinnen und Studenten) der Universität Zürich von 1833 bis 1924, bearbeitet von Ulrich Helfenstein, zu finden.

Gelesen in…

Immer mehr Berichte mit genealogisch interessanten Inhalten erscheinen fast täglich in unseren Zeitungen. Hier nur eine kleine Auswahl aus den Meldungen, die Timo Kracke auch in seinem Podcast/Blog bekannt macht. Auch sein monatlicher Newsletter bringt viele interessante Nachrichten und natürlich seinen bekannten Podcast #28 u.a. über den Westfälischen Genealogentag in Altenberge.

Thüringer Allgemeine

9.3.2015: Christine Bose: Erstes Ortsfamilienbuch in Neuendorf (Eichsfeld) wird von Holger Grube aus Duderstadt am 13. März, um 18.30 Uhr in der „Alten Dorfschule“ bei der Kirche „St. Nikolaus“ präsentiert. Einige seiner Vorfahren stammen aus Neuendorf. Er stützte sich auf die Abschriften der Neuendorfer Kirchenbücher von Friedrich Dornieden aus Duderstadt für die Jahre 1674 bis 1830 und von Hubert Neudecker aus Rhumspringe für die Jahre 1831 bis 1883.

Wiener Zeitung

6.3.2015: Dagmar Weidinger: Genealogie kann heilend wirken. Der deutsche Körperpsychotherapeut Bernhard Schlage spricht darüber, wie belastend sich Kriegs- und Fluchtschicksale früherer Generationen auf das Seelenleben heutiger Nachfahren auswirken können – und wie Ahnenforschung zu einer stabileren Gesundheit führt.

WAZ (Hagen)

6.3.2015: Lara Wassermann: „Hinter jeder Akte steht ein Mensch.“ Mit den Geschichten des 19. und 20. Jahrhunderts beschäftigen sich Angelika Spallek und ihre Tochter Pola Gene. Sie arbeiten ehrenamtlich im Stadtarchiv Eilpe, um alte Akten zu digitalisieren… Stadtarchivar Andreas Korthals ist begeistert von der Arbeit des Mutter-Tochter-Gespanns.

Uni Greifswald

Seit Dienstag, dem 24. Februar 2015, kann man im Foyer der Universitätsbibliothek die fünfte Ausgabe der Ausstellungsreihe „Wissen sammeln. Die digitalisierten Schätze der Universität Greifswald“ anschauen. 43 Objekte aus der Archäologische Studiensammlung und der Kartensammlung des Instituts für Geographie und Geologie sind ausgestellt. Professor Reinhardt Zölitz vom hiesigen Institut der Geographie und Geologie erklärt den Sinn hinter der Digitalisierung: „Die Karten sind Grundlage für viele Bachelor- und Masterarbeiten. Deshalb müssen sie digital vorhanden sein, weil man mit den Originalen nicht einfach arbeiten kann.“ Zudem soll mit der Digitalisierung auch der Zugang für Personen außerhalb Greifswalds und Deutschlands der Zugang zu den Karten gewährleistet werden. „Im Bereich der Ahnenforschung sind die Karten sehr wichtig“, erklärt Zölitz weiter. Die Übersicht über die bisher 12.000 digitalisierten Stücke findet sich hier.

come-on.de

16.2.2015: Kierspe: „Digitaler „Friedhof“ hilft Familienforschern“. Marlen Vedder aus Kierspe hat 2000 Grabsteine auf dem Kiersper und Rönsahler Friedhof fotografiert. Jetzt sind die Aufnahmen bei GenWiki verfügbar und damit eine echte Hilfe für Familienforscher.

Kaleidoskop

Verschlüsselter Grabstein

Der Experte für historische Verschlüsselungstechniken Klaus Schmeh sammelt auf seinem Science-Blog u.a. geheimnisvolle Grabsteine und macht uns mit mit einem schwedischen Grabstein mit Runenschrift bekannt. Das Geheimnis der Runenschrift ist entschlüsselt.

Termine

Eschweiler Genealogentag

Der Arbeitskreis Familienforschung des Eschweiler Geschichtsvereins lädt für Sonntag, 22. März, zwischen 11 und 17 Uhr, zur Ausstellung „Erster Eschweiler Genealogentag“ in das Kulturzentrum Talbahnhof ein. In einem großen Projekt digitalisiert der Arbeitskreis die Zivil- und Personenstandsurkunden der Stadt Eschweiler und der eingemeindeten Orte und wertet diese Dokumente aus. Der Arbeitskreis stellt allen Interessierten die Forschungsarbeit vor und gibt Hilfestellung und Tipps für die Forschung nach der eigenen Familie. Eintritt frei!

Siebenbürger Familienforscher

Vom 20. bis 22. März 2015 dieses Jahres treffen sich die Mitarbeiter des Projekts „Genealogie der Siebenbürger Sachsen“ erneut im Heiligenhof in Bad Kissingen. Diesmal geht es um die einheitliche und exakte Angabe von Kirchenbüchern, sogenannte Primärquellen. Darüber hinaus wollen wir uns über Sekundärquellen informieren – was können sie uns erzählen, wo können wir sie finden. Das Thema lautet: „Effektive Verwaltung und Handhabung siebenbürgischer Quellen für unsere gemeinsame Datenbank“. Weitere Informationen gibt es hier

Regionaltreffen Brandenburg

Das 10. Regionaltreffen Brandenburg für Heimat- und Familiengeschichtsforscher findet am 06.06.2015 im Treffpunkt Freizeit, Am Neuen Garten 64, 14469 Potsdam statt. Das Thema lautet: Familienforschung: Ergebnisse sichern – analog und digital. Aussteller (Vereine, Verlage, Programm- und Genealogiebedarfsanbieter) wenden sich bitte an Mario Seifert, Postfach 600313, 14403 Potsdam, Mario.seifert@regionaltreffen-brandenburg.de, um rechtzeitig Platz- und Technikbedarf anzumelden.

Seminar in Heidenheim

Vom 3. Juni bis 5. Juni 2015 findet das Seminar „Einführung in die Familienforschung und Wappenkunde“ der VHS Heidenheim im IB Sport- und Bildungszentrum, Zum Turnerheim 27, in 73566 Bartholomä statt. Angesprochen sind Personen, welche sich erst seit kurzem mit der Familienforschung beschäftigen und erfahrene Familienforscher, welche sich auf Grund ihrer Forschungen jetzt mit Quellen aus Baden-Württemberg beschäftigen. Das Seminar wird von Martin Kreder, Berufsgenealoge, und Willi-Martin Jäger, 1. Vorsitzender des Arbeitskreises Familien- und Ahnenforschung Geislingen/Steige e.V., geleitet. Weitere Details zu den Kosten und Übernachtung finden sich auf dem Flyer. Anmeldung über die VHS Heidenheim für die Kursnummer 101-201.

Genealogischer Kalender

Für den Monat März 2015 sind 40, für April 2015 sind 23 Termine im „Genealogischen Kalender“ eingetragen.

Die Inhalte der Veranstaltungen sowie Uhrzeiten, Ortsangaben und Veranstalter finden Sie hier.