Beiträge zu nicht-deutschen genealogischen Tagungen / Vereinen / Webseiten etc.

Amerikanetz.de zieht um zur Herforder Familienforscherseite

Die von Michael Rosenkötter und Friedel Schütte bisher betreute Internetseite Amerikanetz.de zieht zur Seite der Arbeitsgruppe Familienforschung im Kreis Herford um. Das Netzwerk für westfälische Amerika-Auswanderung seit dem 19. Jahrhundert besteht seit 2003 und hat viele Personen, Kontakte und Links verknüpft, die sich mit der Forschung aus Westfalen nach Auswanderern nach Amerika befassen. Die neue Webseite bietet Auswandererlisten aus Herford, Greven, Gronau und Epe, Legde, Ostbevern, Münsterländer Priester, Kirchenbuchabschriften amerikanischer Pfarreien, Passagierlisten zum Download an. Linklisten, Auswandererliteratur und eigene Beiträge der Mitglieder des Netzwerks ergänzen die Sammlung.

Für die aktive Arbeitsgruppe Familienforschung Kreis Herford, eine der Regionalgruppen im Arbeitskreis Familienforschung Osnabrück e.V. (OSFA), ist das Amerikanetz eine Bereicherung der eigenen Webseite mit zahlreichen Informationen wie die Urkatasterkarte 1826/28 des Kreises Herford, eine Aufstellung von Herforder Fotografen 1820-1880, Standesamts-Namenregister, Sammlungen zu Enger und Kronshage.

National Library of Australia digitalisiert 10.400 Mikrofilm-Rollen

Die durch das Australian Joint Copying Project erstellten Mikrofilme sind für Ortsgeschichtler und Familienforscher eine wichtige Quelle, die aber nur schwierig zu benutzen war. Die australische Nationalbibliothek in Canberra hat nun in einem neuen Projekt begonnen, diese 7,5 Millionen Seiten zu digitalisieren und jedem Australier kostenlos zur Verfügung zu stellen. Damit werden alle Papierunterlagen und Findhilfsmittel besser durchsuchbar. Bei der ursprünglichen Verfilmungsaktion wurden Materialien aus der Nationalbibliothek Australiens, der Staatsbibliothek New South Wales und der Nationalarchive Großbritanniens und aus Privatbesitz fotografiert, die Australien, Neuseeland und den Pazifik betreffen. Sie enthalten historische Informationen zur Geschichte der Forschungsreisen, Sprachen und Geschichte der Aborigines und Melanesier, der frühen europäischen Siedler und Strafgefangenen, die Entwicklung der Städte und kirchlichen Einrichtungen, Handel und politische Entwicklung. Das Digitalisierungsprojekt soll im Juni 2020 abgeschlossen sein.

Für die kostenlose Benutzung von Büchern und digitalisierten Unterlagen ist ein Bibliotheksausweis nötig, der nur den in Australien lebenden Personen ausgestellt wird. Diese Einschränkung macht Nicht-Australiern die Forschung unmöglich. Neben einigen externen frei zugänglichen Datenbanken gibt es auch für Familienforscher einige Links zu kostenlosen Genealogie-Datenbanken. Die Weltkugel zeigt an, dass die Daten frei nutzbar sind.

Grabsteine im Ausland dokumentiert

Deutscher Friedhof in Togo
Deutscher Friedhof in Togo. Foto: Thomas Leuteritz

Im Archiv des Grabstein-Projekts – eine Sekundärquelle für die Familiengeschichtsforschung – befinden sich etliche Dokumentationen von Grabsteinen aus dem Ausland. Die meisten Grabsteine wurden auf ehemaligen deutschen Friedhöfen im heutigen Polen und der Tschechischen Republik gesichtet und fotografiert.
Aber auch aus etwas exotisch anmutenden Gegenden werden Beiträge eingereicht, wie z.B. Namibia, Hawaii, Samoa, Tansania und Togo. Fast alle diese Grabsteininschriften haben eines gemeinsam, sie zeigen deutsch klingende Nachnamen.

Für FamilySearch-Daten bezahlen?

Wer genealogische Daten auf MyHeritage oder Ancestry veröffentlicht, bekommt automatisch Hinweise, wenn eine Person in den Daten anderer Nutzer gefunden wird – oder in „Aufzeichnungen“. Letztere stammen nicht selten von FamilySearch.

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USA: Deutsches Erbe in Briefen

Mehr als 46 Millionen Amerikaner haben heute deutsche Vorfahren. Viele haben wichtige Aufzeichnungen aus ihrer Familiengeschichte geerbt, darunter Briefe aus der Heimat, die die Geschichte der Migration beleuchten. Das Projekt Germanletters.org sammelt sie – mit Ihrer Hilfe!

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10 Jahre Familia Austria

Vorträge der Festveranstaltung von Familia Austria am 17. Nov. 2018 in Wien – nun bei YouTube

Wer nicht bei der Festveranstaltung ‚Alte Quellen – neue Medien‘ am 17. Nov. 2018 in Wien persönlich dabeisein konnte oder die einzelnen Vorträge nochmals sehen will, der findet hier die Liste aller YouTube-Links

Ein herzlicher Dank geht an Herrn Robert Reiter von ICARUS, der bei der Festveranstaltung mitgefilmt und die Filme anschließend auch geschnitten hat. Außerdem gibt es eine Fotodokumentation und eine 84-seitige Festschrift.