Kooperation von CompGen mit Vereinen, Gruppen, Archiven, Institutionen

READ-COOP SCE mit beschränkter Haftung gegründet

Nachdem am 1. Juli 2019 an der Universität Innsbruck der offizielle Gründungsakt für „READ-COOP SCE mit beschränkter Haftung“ stattgefunden hatte, wurde diese spannende Woche am 5. Juli 2019 mit dem notariellen Akt besiegelt.

Der Geschäftsführer Andy Stauder und Günter Mühlberger (beide Universität Innsbruck) bestätigten mit ihrer Unterschrift beim Notar den Antrag auf Eintragung dieser Gesellschaft.

“ READ-COOP SCE mit beschränkter Haftung“ ist eine Genossenschaft nach Europäischen Recht, lateinisch Societas Cooperativa Europaea (SCE).

CompGen gehört zu den Gründungsmitgliedern dieser Genossenschaft.

Computer liest Uromas Handschrift: Transkribus wird Europäische Genossenschaft


Erfolg für Entzifferungssoftware: Transkribus wurde im Rahmen des Horizon-2020-EU-Forschungsprojekts READ von der Uni Innsbruck in Zusammenarbeit mit führenden Forschungsgruppen aus ganz Europa entwickelt. Aufgrund des großen internationalen Interesses wird das Projekt als europäische Genossenschaft (SCE) weitergeführt. Heute erfolgte die Gründungsversammlung an der Universität Innsbruck. Der Österreichische Raiffeisenverband übernahm die Überführung in eine Genossenschaft.

der Vinschger

Was Transkribus ist, kannst Du der Hauptseite des Transkribus – Wikis entnehmen.

Screenshot der Oberfläche von Transkribus

Transkribus ist als eine umfassende Plattform zur Erkennung und Transkription historischer Dokumente konzipiert und besteht aus drei wesentlichen Modulen:

Transkribus hat sich zum Ziel gesetzt, alle jene zu unterstützten, die mit der Transkription historischer, gedruckter oder handschriftlicher Dokumente befasst sind.


EURONEWS hat zu Transkribus noch einen schönen Beitrag erstellt.

Erschließung 2.0. Quellen – Daten – Forschungsdaten

Kooperationen zum gemeinsamen und wechselseitigen Nutzen – das ist ein Feld, auf dem unser Verein schon lange aktiv ist. Ein besonderer Nutzen kann erzielt werden, wenn es gelingt, Archive, Ehrenamt und akademische Forschung zu verbinden. Mit biographischen Daten zur Leipziger Bevölkerung sind wir auf einem guten Weg, wie im Folgenden dargestellt werden soll.

Worum geht es? Historische Quellen mit biographischen (und natürlich auch darüber hinausgehenden) Informationen befinden sich in hohem Maße in Archiven. Im Blick sind natürlich Kirchenarchive, aber ebenso gilt dies für kommunale Archive (Gemeinde-, Stadt- oder Kreisarchive), staatliche Archive (auf Bundes- oder Länderebene) und natürlich auch für Archive anderer Sparten. In unserem Fall war es das Sächsische Staatsarchiv, zu dessen Abteilung 3, dem Staatsarchiv Leipzig, auch das Referat Deutsche Zentralstelle für Genealogie / Sonderbestände gehört. Ein dort verwahrter DZfG-Bestand war und ist die „Kartei Leipziger Familien“.

Erfassung der Daten per DES auf dem Scan der Karteikarte

Die Kartei konnte natürlich im Archiv benutzt werden, allerdings waren die enthaltenen biographischen Daten so nur in begrenzter Form zugänglich. Hier kam nun unser Verein für Computergenealogie e. V. (CompGen) ins Spiel: Dank einer Kooperation zwischen dem Sächsischen Staatsarchiv und CompGen konnte die Kartei digitalisiert und im Rahmen eines DES-Projektes online gestellt werden. Vielen Freiwilligen ist dafür zu danken, dass durch ihre Arbeit die Kartei im Laufe eines Jahres vollständig indexiert werden konnte. Online kann damit offen in den Daten zu rd. 228.000 Personen, die einst in Leipzig lebten, gesucht werden.

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Verlustlisten Österreich-Ungarn – Jahr 1915 ist fertig!

Die Erfassung des Kriegsjahres 1915 in den Österr.-Ungarischen Verlustlisten, die die Meldungen zum gesamten Habsburgerreiches betreffen, wurde nun fertiggestellt. Somit sind alle Meldungen aus den beiden Kriegsjahren 1914 und 1915 komplett. Meldungen konnten jedoch oft erst Monate, wenn nicht Jahre später in diesen Listen veröffentlicht werden und somit ist auch noch in späteren Listen mit Daten zu diesen Jahren zu rechnen.
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Professor Udolph beim Ahnenforscher Stammtisch Unna

Am Donnerstag, dem 2. Mai 2019 hatte der Namensforscher Prof. Dr. Jürgen Udolph – bekannt zuletzt aus der ZDF-Sendereihe „Du ahnst es nicht!“ – begeisterte Zuhörer im vollbesetzten Raum beim Ahnenforscher Stammtisch Unna. Er sprach zum Thema „Woher kommen und was bedeuten unsere Familiennamen?“ Humorvoll und fesselnd führte er die Zuhörer zurück in die Zeit der Namensentstehung und brachte viele Beispiele zur Verteilung der Namen. Viele Namen sind durch die Vertreibung nach dem Zweiten Weltkrieg aus dem Osten in den Westen Deutschlands gekommen. Der Ahnenforscher Stammtisch Unna übertrug den Vortragsabend live über seine Facebook-Seite. Die Aufzeichnung wurde in der Zeit von 21 Uhr abends bis 8 Uhr morgens bereits 600 Mal aufgerufen. Die anwesende Vorsitzende des Vereins für Computergenealogie, Susanne Nicola, nahm im Namen des Vereins ein Angebot von Prof. Udolph zu einer Kooperation bezüglich der statistischen Auswertung der Namen und Kartierung aus den Verlustlisten des Ersten Weltkriegs durch seinen Mitarbeiter Mario Fraust an.

10 Jahre Familia Austria

Vorträge der Festveranstaltung von Familia Austria am 17. Nov. 2018 in Wien – nun bei YouTube

Wer nicht bei der Festveranstaltung ‚Alte Quellen – neue Medien‘ am 17. Nov. 2018 in Wien persönlich dabeisein konnte oder die einzelnen Vorträge nochmals sehen will, der findet hier die Liste aller YouTube-Links

Ein herzlicher Dank geht an Herrn Robert Reiter von ICARUS, der bei der Festveranstaltung mitgefilmt und die Filme anschließend auch geschnitten hat. Außerdem gibt es eine Fotodokumentation und eine 84-seitige Festschrift.

DES: Kartei Leipziger Familien

Die 200.000 kommen in Sichtweite! Biographische Angaben zu rd. 195.000 Personen (Männer, Frauen, Kinder) sind heute im DES-Projekt „Kartei Leipziger Familien“ erfasst und online recherchierbar – Danke an CompGen und allen Mitmachenden!.