Newsletter 2003/03

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

Was haben Familienanzeigen in Tageszeitungen und historische Adressbücher gemeinsam? Nun, beides sind zunächst einmal wichtige Sekundärquellen für den Familienforscher, die oft über tote Punkte in der Forschung hinweghelfen können.

Beides sind Unterlagen, die aufgrund ihres relativ geringen Alters meist sehr einfach gelesen werden können. Für beide Quellen hat der Verein für Computergenealogie inzwischen Online-Datenbanken erstellt. Die Erfassung von Familienanzeigen läuft schon seit einiger Zeit in ein paar Orten relativ kontinuierlich, allerdings ist in den letzten Wochen ein regelrechter Boom von Freiwilligen zu beobachten, die mithelfen möchten, Daten in diese Datenbank einzuspielen. Unter der URL http://db.genealogy.net/familienanzeigen können so inzwischen schon Anzeigen aus 13 Orten/Regionen abgefragt werden. Auf der Seite http://db.genealogy.net/familienanzeigen/bearbeiter.php ist eine darüber hinaus eine Übersicht aller zurzeit in Bearbeitung befindlichen Zeitungen zu finden. Schließen Sie sich an!

Ein ähnliches Projekt, bei dem die Mithilfe von vielen, vielen Freiwilligen (oder wie man im Internet-Jargon auch sagt: Volunteers) benötigt wird, wurde im Mai 2002 schon einmal in unserem Newsletter vorgestellt: die Adressbuch-Datenbank. Nun ist es endlich soweit und heute gehen unter der URL http://www.adressbuecher.net die ersten 50.000 Datensätze online!

Beide Projekte erschließen somit wichtige Sekundärquellen für den Familienforscher, beide sind aber auch auf Ihre Mithilfe angewiesen. Denken Sie einmal darüber nach, ob Sie nicht in Ihrer Freizeit auch das eine oder andere Projekt durch aktive Datenerfassung von zu Hause aus unterstützen möchten. Je mehr Daten in einer zentralen Datenbank zu finden sind, desto wertvoller wird diese Datenbank für alle Familienforscher. (kpw)

Internet

Historische Adressbücher online

Die Adressen der Ahnen per Mausklick

Historische Adressbücher sind eine wichtige Quelle für den Familienforscher, um über tote Punkte hinwegzukommen. Ein neues Projekt des Vereins für Computergenealogie macht Daten aus diesen wertvollen Unterlagen auch online verfügbar.

Unter der URL http://www.adressbuecher.net startet der Verein für Computergenealogie heute eine neue Datenbank – historische Adressbücher online! Projektleiter Andreas Pörschke koordiniert seit etwa einem halben Jahr die Erfassung verschiedener historischer Adressbücher aus dem deutschsprachigen Raum sowie aus alten deutschen Siedlungsgebieten. Jesper Zedlitz erstellte mit Hilfe von Java, Java Server Pages (JSPs) und der Datenbanksoftware PostgreSQL das Suchprogramm, das Layout der Webseiten stammt von Klaus-Peter Wessel. Viele Freiwillige haben in den letzten Monaten Daten erfasst, so dass zum Start der Datenbank folgende Datensätze abgefragt werden können:

   * 36 Bücher
   * 372 Ortsnamen
   * 2406 Straßennamen
   * 57352 Nachnamen

Die Startseite wurde bewusst einfach gehalten. Man kann hier entweder nach einem Nachnamen oder zusätzlich nach einem Vornamen suchen. In einer späteren Ausbaustufe, wird man sich hier auch direkt Informationen zu einzelnen Adressbüchern anzeigen lassen können.

Die Namenssuche listet auf einer Folgeseite dann das Suchergebnis für alle Adressbücher auf, in denen der Name gefunden wurde. So können vor allem sehr einfach Namensstudien betrieben und eventuelle tote Punkte leichter überwunden werden.

Aus der angezeigten Liste wählt man nun das gewünschte Adressbuch aus und erhält eine Liste aller Personen aus diesem Adressbuch mit dem gesuchten Namen. Auf dieser Seite kann man sich dann weitere Informationen zum Adressbuch oder zum Ort anzeigen lassen (manche Adressbücher umfassen mehrere Orte) oder als weitere interessante Funktion durch Klick auf den Straßennamen alle Anwohner in dieser Straße.

Die Online-Datenbank startet mit Adressbüchern aus folgenden Regionen:

  • Bremen: Bremen (Landgebiete), Bremerhaven, Geestemünde;
  • Niedersachsen: Altendorf-Achthöfen, Hechthausen, Hemmoor, Isensee, Osten a. d. Oste;
  • Nordrhein-Westfalen: Gelsenkirchen, Hinsbeck (Nettetal), Leuth (Nettetal), Rommerskirchen, Wadersloh;
  • Ostpreußen: Neidenburg;
  • Pommern: Stadt Schivelbein, Kreis Schivelbein, Schivelbein, Belgard, Polzin, Bad Polzin, Rummelsburg-Stadt, Rügenwalde;
  • Schlesien: Kreis Jauer, Ketschdorf und Seitendorf;
  • Thüringen: Altenbeichlingen, Bachra, Backleben, Battgendorf, Beichlingen, Burgwenden, Dermsdorf, Großmonra, Leubingen, Stödten.

Um die Datenbank noch weiter auszubauen, werden natürlich viele Freiwillige benötigt. Jeder, der ein Adressbuch erfassen und für die Datenbank bereitstellen möchte, kann dafür beim Projektleiter Andreas Pörschke eine Tabellenvorlage erhalten. Das schöne beim Erfassen der Adressbücher ist, dass die Schrift meist ohne große Probleme gelesen werden kann. Die Erfassung der Adressbücher kann mit jeder normalen Tabellenkalkulation durchgeführt werden. Haben Sie nicht auch Interesse an einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung? Erfassen Sie doch auch Adressbücher und schreiben Sie bei Interesse einfach eine Mail an info@adressbuecher.net, teilen Sie mit, welches Adressbuch Sie erfassen möchten, und Sie erhalten per Mail eine Mustervorlage zum Datenerfassen zugestellt. (kpw)


Anders einkaufen – leicht gemacht

Eine Internetexkursion (auch) für Genealogen

Das Internet verändert nicht nur unsere Informations- und Kommunikationsgewohnheiten, es verhilft uns auch zu anderen Einkaufsmöglichkeiten. Anders nicht nur deshalb, weil wir das traute Heim nicht verlassen müssen, um an die gewünschten Waren zu kommen, sondern weil es möglich ist, Produkte mit einem ganz anderen Kenntnisstand zu erwerben als das in Vor-Internetzeiten möglich war.

Wer sich früher vor der Kaufentscheidung über bestimmte Produkte eingehend informieren wollte, der konnte Berichte in Fach- oder Testzeitschriften lesen und in seinem Bekanntenkreis herumfragen. Die Herstellerangaben sind zwar schön und gut, aber der Hersteller will sein Produkt schließlich verkaufen – und da kann er viel erzählen … Wie gut oder wie schlecht ein Produkt tatsächlich ist, kann man viel besser von einem erfahrenen Anwender/Benutzer erfahren.

Unser aller „Bekanntenkreis“ hat sich durch das Internet beträchtlich vergrößert, Hunderte von Listenteilnehmern gehören in der Regel dazu. Meistens kennen wir sie zwar nicht persönlich, aber durch ihre Mails sind sie uns schon so vertraut wie die Nachbarn von gegenüber, ja vielleicht wissen wir sogar mehr über sie als über die Mieter aus dem 5. Stock? Wer weiß …

In Genealogie-Mailinglisten kann man schnell mal herumfragen, wenn man vor der Anschaffung eines „genealogisch relevanten“ Produkts (Digitalkamera, Scanner o.ä.) steht.

Noch mehr Erfahrungsberichte von noch mehr Leuten findet man in so genannten Meinungsportalen. Bekannt sind vor allem folgende:

deutsch:

englisch:

Der erste Eindruck fast überall: Verwirrende Vielfalt! Eine obere Startleiste mit vielen Reitern gehört zum Standard. Ansonsten wetteifern unzählige Kategorien, Werbung, Produkte, Links, Hitlisten, Meinungsumfragen und Benutzer um meine Aufmerksamkeit. Wohin soll ich zuerst gucken, wohin zuerst klicken? „Neu hier?“ Ach, danke, ich komme schon selbst zurecht, ich bin ja nicht das erste Mal im Internet. Nach einigem Herumklicken wird klar, dass es hier nicht nur um die Erfahrungsberichte an sich geht, sondern noch andere Interessen mit hineinspielen. Die Betreiber der Portale wollen bzw. müssen ihr Angebot durch Werbung finanzieren. Die Schreiber der Verbraucherberichte bekommen für ihre Texte ein „Taschengeld“ und möchten gelesen und positiv bewertet werden. Auf jedem Meinungsportal ist eine Benutzergemeinde (neudeutsch: Community) entstanden, die eigenen Regeln und Gesetzen folgt. Für denjenigen, der das alles noch nicht kennt, zweifellos eine fremde Welt. Faszinierend aber in jedem Fall …

Ob man nun erfahren möchte, wie andere Verbraucher eine Digitalkamera bewerten oder eine bestimmte Sorte Katzenstreu – zu jedem möglichen und unmöglichen Thema findet man Verbraucherberichte. Man kann sich entweder zur jeweiligen Kategorie durchklicken oder aber das gewünschte Produkt in die Suchmaske eingeben. Bei der Suche kann man angeben, in welcher Kategorie gesucht werden soll: Produkte, Erfahrungsberichte/Beiträge, Mitglieder … Tja, und dann erfährt man kurz und knapp oder ganz ausführlich, mit wenigen oder vielen Rechtschreibfehlern, welche Erfahrungen die Benutzer X, Z und Y mit dem Notebook A, der Digitalkamera B oder dem Scanner C gemacht haben. Als registrierter Nutzer kann man noch mehr Dinge tun, zum Beispiel selbst Berichte schreiben (statt nur lesen) und die Berichte andere Nutzer bewerten.

In jedem Fall ergeben sich durch das Internet ganz neue Möglichkeiten. Ob und wie man sie nutzt, muss man selbst entscheiden. Vielleicht nervt ja die viele Werbung auf den Meinungsportalen? Schließlich will man erstmal nur lesen und nicht gleich kaufen. Vielleicht stören allzu viele Funktionen und die Tatsache, dass zumindest der Neuling (das muss kein Internetneuling sein!) nicht immer gleich weiß, wohin der nächste Klick geht? Andererseits ist es ja irgendwie auch praktisch, wenn Kaufberatung, (selbst ernannte) Experten, Preisvergleich und Einkaufsmöglichkeit an einer Stelle zu finden sind. Oder haben Sie schon mal erlebt, dass im Elektronik-Markt zehn andere Nutzer am Regal bereit standen, um Ihnen Auskunft über die Digitalkamera zu geben, die Sie gerade zu kaufen beabsichtigten? Wahrscheinlich eher nicht. Also: Schauen und hören Sie sich um, das Internet bietet viel, manchmal mehr als einem lieb sein kann … aber vielleicht ist das ja immer noch besser als ein schlecht vorbereiter und hinterher lange bereuter Spontankauf. Entscheiden Sie selbst … Sie machen das schon 😉 (bw)

Software

Mehr Funktionen

Neue Version von Ahn

Zum 01.03.03 gibt Helmut Braess das Release 4.0 seines bekannten Java-Programms AHN frei.

Neben der üblichen Beseitigung bekannt gewordener Fehler hat AHN 4.0 nachfolgende Änderungen / Erweiterungen erfahren:

  • neue Menüsteuerung: Das Menü ist aufgeteilt in ein personenunabhängiges Programmmenü und das bisherige Personenmenü.
  • dynamische Fensteraufteilung: Der Trenner zwischen Index und Anzeigebereich kann verschoben werden.

In Abhängigkeit von der Breite des Indexbereiches wird zwischen einer Kurzform des Namens und und dem vollständigem Namen unterschieden.

  • Verwandtschaftsanzeige möglich
  • erweiterte Verarbeitung von Texten: Es werden jetzt auch unterschiedliche Formen des NOTE-Tags unterstützt
  • Unterstützung der Wheelmouse
  • Vermeiden von Flackern: Bei der Ausgabe des (alten) Personenmenüs flackert gelegentlich das Bild. Diese geschieht nicht mehr in der neuen Version.
  • erweiterter Datenschutz: Adressen ( 1 ADDR Tags) werden jetzt wie Geburtstage nur bei Kenntnis des Passwortes ausgegeben.
  • Passwortanfrage : Die Passwortanfrage braucht nicht mehr beim Start erfolgen. Das Passwort kann jederzeit später eingegeben werden.

Das neue Programm Ahn 4 setzt einen Browser mit Java 1.4 voraus. Die Version enthält deshalb auch die Version 3, die mit allen Java Versionen läuft. Es steht ein Tool ahnSwitch zur Verfügung, das als Parameter zwei Html-Dateien erwartet, eine für Java 1.4 und eine für ältere Java Versionen. Der Benutzer kann selbst entscheiden, ob bei Java 1.1 mit einer Fehlermeldung abgebrochen werden soll oder die Version 3 gestartet werden soll.

Beim lokalen Starten über ahnStart in der Java Version stellt dieses Startprogramm die Version fest und startet die entsprechende Ahn Version. Bei der HTML-Variante muss der Benutzer die Java Version angeben.

Die Lokalisierung kann zusätzlich jetzt während des Programmlaufes erfolgen. Ein Internetbenutzer kann sich seine Sprache auswählen. Die Lokalisierung erstreckt sich nicht nur auf die Menüpunkte, sondern auch auf alle ab diesem Zeitpunkt erstellten Fenster, z.B. Such- oder Hilfefenster.

Wichtigste Voraussetzung zur Nutzung des Programms ist Java-Runtime mindestens in der Version 1.4. Diese kann man im Bedarfsfall kostenlos downloaden unter der URL http://java.sun.com/getjava

Auch Version 4 von AHN wird wie die Vorversion 3 als Freeware vertrieben und kann von der Homepage http://www.braess.de heruntergeladen werden. (vn)

Wissen

Blick über den Zaun

Familienforschung in Großbritannien

Wer sich über Familienforschung im Vereinigten Königreich von Großbritannien und Nordirland informieren möchte, der sollte als erstes die bewährten Linkseiten von Cyndi’s List unter dem Stichwort „General U.K. Sites“ (http://www.cyndislist.com/genuk.htm) ansteuern. Hier finden Sie Tausende Webseiten über Genealogie auf den Britischen Inseln, aber auch aus Australien und Kanada.

Das beste Angebot zum Thema Einführung in die Familienforschung bietet die GENUKI-Homepage (http://www.genuki.org.uk/gs). Hier wird Schritt für Schritt erklärt, wie man in der eigenen Forschung weiterkommen kann. Überhaupt sind die GENUKI-Seiten noch am besten vergleichbar mit unseren Genealogienetz-Seiten: Sie informieren unter anderem über Mailinglisten und Veranstaltungen.

Auch auf der Webseite der BBC (http://www.bbc.co.uk/history/your_history/index.shtml) gibt es eine gute Einführung. Nützliche Webseiten über die Forschungsmöglichkeiten im staatlichen Public Record Office ) informieren über die Standesamtsregister, Kirchenbücher, Militärregister und die Volkszählungsdaten, die seit kurzem für 1901 online verfügbar sind.

Die Föderation der genealogischen Gesellschaften, ein Zusammenschluss von 220 Gruppen mit über 180.000 Mitgliedern (http://www.ffhs.org.uk), bietet auf ihrer Webseite http://www.familyhistoryonline.net einen kostenpflichtigen Zugang zu ihrer Datenbank mit 4,3 Millionen Einträgen. Diese Gesellschaft hat auch zwei CDs herausgebracht mit fünf Millionen Sterberegistereinträgen aus England und Wales aus den Jahren 1538-1825 und 1825-2000 ). Auch der Zugang zur staatlichen Datenbank , die von zwölf Partnern in England, Schottland, Wales und Nordirland mit Standesamtsdaten, Volkszählungen usw. gefüttert wird, ist nicht kostenlos.

Unsere Schwesterzeitschrift Computer in Genealogy, die seit 1982 vierteljährlich im A5-Format erscheint, wird von der Society of Genealogists in London (http://www.sog.org.uk) herausgegeben. Präsident dieser ehrwürdigen Gesellschaft (gegründet 1911) ist Prince Michael of Kent.

In Computer in Genealogy hatte der erste Redakteur David Hawgood das Konzept verfolgt, über den Forschritt in der Computergenealogie, bei Programmen und Informationsaustausch zwischen verschiedenen Computersystemen zu berichten. Was waren das noch für Zeiten, als BBC micro, Sinclair, Acorn, Apricot und Tandy die ersten Kleincomputer waren. Erstaunlich viele Ideen und Konzepte über Datenstrukturen, Datenaustausch, Verkartung und Standards sind heute noch gültig. Auch aktuellste Themen wie XML als möglicher Nachfolger des Gedcom-Standards werden behandelt.

In den letzten Jahren scheint die Zeitschrift (oder ihre Muttergesellschaft?) mit der rasanten Entwicklung des Internetzeitalters nicht Schritt halten zu können. Die Gesellschaft hat zwar ihren eigenen Internetauftritt ( http://www.sog.org.uk) mit Online-Buchladen, nützlichen Informationsseiten und einem Link zur vereinseigenen Datenbank „English Origins“ (http://www.englishorigins.com); diese bietet kostenpflichtige Möglichkeiten zur Abfrage von Heiratsregistern, Testamenten usw. Auch für Computer in Genealogy sind Artikel und Inhaltsverzeichnisse (1994-2001) online einsehbar (http://www.sog.org.uk/cig). Aber offenbar wurde dieser Webauftritt lange nicht aktualisiert. Inzwischen scheint allerdings durch den neuen Redakteur, Sean Brady, der Bestand der Zeitschrift wieder gesichert. (gj)

Vereine

Visitenkarte

Gruppen Familien- und Wappenkunde in der Stiftung Bahn-Sozialwerk (BSW)

Die Gruppe Familien- und Wappenkunde in der Stiftung Bahn-Sozialwerk (GFW/BSW) wurde im Jahre 1974 gegründet als Kultur- und Freizeitgruppe des damaligen Bundesbahn-Sozialwerks. Die meisten ihrer Mitglieder sind oder waren als Eisenbahner tätig oder sind Angehörige von Eisenbahnern. Heute ist sie ein Zusammenschluss der elf Bezirksgruppen, die sich im Laufe der Jahre regional gebildet haben und die Mitglieder vor Ort betreuen. Dabei werden sehr unterschiedliche Aktivitäten angeboten, etwa Gesprächsabende, Vorträge, Schulungen usw..

Überregional treffen sich die Mitglieder in der Regel zweimal im Jahr an wechselnden Orten zu einer Jahrestagung im Januar oder Februar und zu einer Sommertagung. Die gemeinsamen Aktivitäten der Bezirksgruppen werden im November auf der jährlich stattfindenden Sitzung des Vorstandes der Stiftung BSW mit den Bezirksbeauftragten besprochen und festgelegt.

Im Archiv der Gruppen in Ludwigshafen, das dem Zentralarchiv der Stiftung BSW angegliedert ist, befindet sich eine der größten Ortsfamilienbuchsammlungen Deutschlands. In den Bezirksbibliotheken stehen neben der Einführungsliteratur zur Genealogie und Heraldik meistens Werke zur Familien-, Orts-, Landes- und Eisenbahngeschichte aus der jeweiligen Region. Einige überregionale Reihenwerke werden in Schwerpunktbüchereien vorgehalten.

Die zweimal jährlich – in der Regel im April und Oktober – herausgegebene Mitgliederzeitschrift „Der Eisenbahner-Genealoge“ enthält Beiträge zu allen Bereichen der Genealogie, Heraldik und Eisenbahngeschichte sowie Forschungsergebnisse von Mitgliedern. In der Schriftenreihe „Eisenbahner-Archiv“ können umfangreichere Arbeiten eingebracht werden; hier erscheinen auch eigene Veröffentlichungen der GFW/BSW, wie z. B. das Verzeichnis der im Zentralarchiv der GFW/BSW vorhandenen Ortsfamilienbücher oder das Wappen-Sonderheft, in dem die in den verschiedenen Wappenrollen eingetragenen Wappen von Mitgliedern zusammengestellt werden.

Auf der Homepage der Gruppen sind die überregionalen Angebote sowie die Ansprechpartner und die aktuellen Aktivitäten der Bezirksgruppen aufgeführt. In der internen Mailingliste können sich die angeschlossenen Mitglieder über alle anstehenden Fragen austauschen. (Bernd Riechey)

Archiv: Stiftung Bahn-Sozialwerk GFW/BSW-Archiv Pasadenaallee 3 (Hauptbahnhof) 67059 Ludwigshafen/Rhein Tel.: (06 21) 8 30 41 34 Fax: (06 21) 8 30 41 35 E-Mail: BSWArchiv@aol.com Das Archiv der GFW/BSW ist montags von 8:00 bis 14:00 Uhr geöffnet.

Kontakt: Gruppen Familien- und Wappenkunde in der Stiftung Bahn-Sozialwerk Tannenstraße 15 71083 Herrenberg E-Mail: gfw@bsw24.de Homepage:

Kaleidoskop

Informationstag für Familienforscher in Aarau

Am Samstag, den 14. Juni 2003, organisiert die Schweizerische Gesellschaft für Familienforschung (SGFF) in Aarau einen Informationstag für Familienforscher, die noch ein Genealogie-Programm für ihre Bedürfnisse suchen, ihr Programm mit anderen vergleichen möchten, oder einfach Fragen zu ihrem bereits vorhandenen Programm haben. Der Anlass findet im Restaurant Rathausgarten statt und wird von 09 Uhr 30 bis 16 Uhr 30 dauern. Das Restaurant Rathausgarten ist vom Bahnhof in rund 10 Minuten zu erreichen. Im Unkostenbeitrag von 40 Franken ist das Mittagessen (Trockengedeck, d.h. ohne Getränke) eingeschlossen. Zu diesem Treffen sind auch Mitglieder der regionalen Vereine sowie Gäste aus dem nahen Ausland herzlich eingeladen.

Vorgesehen ist ein Ausstellungsraum mit rund 8 Tischen, an denen unter anderem die Programme Ahnenforscher 2000, Heredis, PAF und Reunion von erfahrenen Anwendern vorgestellt werden. Für die Programme Ahnenwin, MacStammbaum, Familienstammbaum, oder weiterer Software werden noch Anwender gesucht, die bereit wären, diese Programmen vorzustellen.

Parallel dazu werden in einem separaten Raum Vorträge über Einführung in die Familienforschung am PC, Gedcom und Ortssippenbücher sowie ein weiteres, noch ein zu bestimmendes Thema gehalten. Es wird auch Gelegenheit geboten, sich über Familienforschung im Internet und über das Erstellen grosser Grafiken zu informieren.

Obschon das ganze Restaurant Rathausgarten für diesen Anlass reserviert ist, muss die Teilnehmerzahl auf 120 beschränkt bleiben. Anmeldeschluss ist Mittwoch, der 14. Mai; das Anmeldeformular findet sich (neben aktualisierten Informationen) auf http://www.sgffweb.com


6. Computertag der Westdeutschen Gesellschaft für Familienkunde e.V. am 21. Juni 2003 in Oberhausen/Bottrop: Genealogie-Programme – Internet – Datenbanken – Kirchenbuchverkartungen – CD-ROMs – Bücher

Nach den Computertagen der WGfF 1993 in Montabaur, 1995 in Wirges, 1997 in Königshoven, 1999 und 2001 in Erkelenz findet zu ersten Mal ein solcher Tag im Ruhrgebiet statt. Das Interesse an der Familienforschung wächst ständig, unsere Computertage wurden immer von 250 – 450 Besuchern aufgesucht. Programm-Autoren stellen ihre neuesten Softwareentwicklungen vor. Sie können mit den Programmentwicklern direkt diskutieren. Informieren Sie sich über die neuesten Entwicklungen von Internet, Datenbanken mit familienkundlichem Inhalt, Verkartung von Kirchenbüchern, Erstellung von Familienbüchern. Die neuesten CD-ROMs und immer noch Bücher werden Ihr Interesse wecken.
Quelle: Einladung des Veranstalters


Termine

Für den Monat März sind 33 genealogische Termine in Berlin, Braunschweig, Bremen(2x), Darmstadt(2x), Dortmund, Dresden, Düsseldorf(2x), Essen(2x), Flensburg, Gadbeck, Hamburg (6x), Hanau, Hannover, Hildesheim, Kassel, Kelsterbach, Köln, Münster, Neandertal, Oldenburg, Osnabrück, Raunheim und Stade(2x) im „genealogischen Kalender“ eingetragen. Die Inhalte der Veranstaltungen, sowie Uhrzeiten, Ortsangaben und Veranstalter finden Sie unter http://www.genealogy.net/gene/kalender.html.


Umfrage

Dieses Mal möchten wir von Ihnen wissen, wie lange Sie sich schon mit der Familienforschung beschäftigen, ob Sie schon seit vielen Jahren oder gar Jahrzehnten dabei sind oder ob dieses spannende Hobby erst seit kurzem Ihr Interesse weckt. Die Auswertung der letzten Umfrage und der zahlreichen Leserbriefe, die die Redaktion erreichten, finden Sie im nächsten Newsletter.

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