Abschluss der „Genealogica 2026“
Zwei Wochen voller Vorträge, Austausch und neuer Impulse: Die „Genealogica 2026“ ist zu Ende – und hat einmal mehr gezeigt, wie lebendig genealogische Forschung sein kann. Wie bereits hier im CompGen-Blog am 1. Februar 2026 angekündigt, war auch der Verein für Computergenealogie (CompGen) wieder als Sponsor dabei, und Hermann Hartenthaler hat mit seinen beiden Vorträgen „Tour de Genealogienetz – 30 Angebote in 30 Minuten“ und „KI in der Genealogie – Anwendungsfelder & Praxisbeispiele“ unseren Verein würdig vertreten.

Programm & Inhalte
Für 37 € Eintritt gab es in zwei virtuellen Räumen insgesamt 29 Vorträge und 7 Workshops zu unterschiedlichsten Themen. Die Themenvielfalt war groß: von verlorenen Ortschaften, Quellenmethodik, Seefahrerleben und Auswanderung über psychologische Aspekte bis hin zu persönlichen Fallbeispielen, Softwarevorstellungen und vielem mehr. Kurz gesagt: Es war sicherlich für alle Teilnehmenden etwas dabei.
Insbesondere die Wochenenden waren vollgepackt mit Vorträgen und Workshops, weshalb die zusätzliche Woche sicherlich von vielen Teilnehmenden begrüßt wurde. Zu allen Vorträgen im Hauptprogramm wurden Aufzeichnungen erstellt, welche direkt am folgenden Tag veröffentlicht wurden. In der Mediathek konnte man zu (fast) allen Vorträgen Materialien downloaden.
Weitere Angebote
Die Vorträge im Hauptprogramm waren jedoch nur ein Teil der Veranstaltung: An den insgesamt zwölf Ausstellerständen gab es zusätzliche Kurzvorträge, Projektvorstellungen und Sprechstunden. Diese Gelegenheiten konnten gezielt zum Austausch genutzt werden. Wer lieber abseits der Aussteller Kontakte suchte, konnte diese im Chat und der Plauderecke finden, wo man sich privat oder in Gruppen bis zu sechs Personen zusammenschließen konnte.
Um Gleichgesinnte zu finden gab es auch dieses Jahr wieder das Padlet „Orte meiner Vorfahren“, in welchen jeder einen Pin auf der Karte mit seinen Familiennamen und seinen Kontaktdaten setzten konnte. Dieses wird auch nach Abschluss der „Genealogica 2026“ noch erreichbar und verfügbar sein.
Neues Format: Mitmachprojekt
Neu war dieses Jahr das Mitmachprojekt „Tote Punkte“. Am ersten Tag der „Genealogica“ konnten Teilnehmer in einem 10-Minuten-Timeslot ihre Toten Punkte vorstellen. Eine Zusammenfassung konnte auch in der Mediathek hinterlegt werden. Ziel war es, mit Hilfe der Schwarmintelligenz aller Teilnehmer neue Ideen und Hinweise bereitzustellen und die ungeklärten Toten Punkte zu überwinden. Die Ergebnisse wurden am letzten Tag der „Genealogica“ kurz präsentiert. Die Teilnahme am Projekt war mit drei Vorstellenden recht gering, aber immerhin zwei der Teilnehmenden sind mit neuen Impulsen nach Hause gegangen. Vielleicht motiviert dies andere, das Projekt im nächsten Jahr als Gelegenheit zu nutzen. Laut den Veranstalterinnen soll dies fortgeführt werden.
Aktionen & Gewinne
Für die Sparfüchse unter den Besuchern gab es verschiedene Gutscheine an einigen Ausstellungsständen hinterlegt; an welchen genau, konnte man einfach über die „Geschenktüte“ herausfinden. Und auch ein Gewinnspiel, an welchem man durch Beantwortung von fünf Fragen teilnehmen konnte, gab es. Die Gewinner wurden in der Abschlussveranstaltung am letzten Samstag bekanntgegeben: Acht Glückliche konnten sich über Lizenzen von Heredis & Ahnenblatt, Monatspässe von Archion oder einem Ticket für die „Genealogica 2027“ freuen.
Der Termin für nächstes Jahr steht bereits: Vom 5. bis 21. Februar 2027 soll die „Genealogica“ zum siebten Mal stattfinden. Die ersten Vorträge dafür sind bereits gebucht. Wer selbst einen Vortrag halten möchte, Ideen oder Input für 2027 hat, kann dies den beiden Veranstalterinnen Anja Klein und Barbara Schmidt über die Feedback-Formulare mitteilen.


