Slowenische Genealogie-Datenbank überarbeitet
Die neu überarbeitete slowenische Genealogie-Datenbank enthält über zwei Millionen Personen mit Wurzeln in Slowenien. Die Daten stammen aus den Forschungen der Mitglieder der Slowenischen Genealogischen Gesellschaft. Die Genealogie-Datenbank auf der Webseite der Slowenischen Genealogischen Gesellschaft wurde von Luka Renko neu gestaltet und aktualisiert, um die Benutzerfreundlichkeit – auch auf mobilen Geräten – zu verbessern.
Die Daten sind für die Öffentlichkeit frei zugänglich. Der langjährige Verwalter der Datenbank, Martin Mali, hatte ca. 2,5 Millionen Datensätze zusammengetragen, die von über 250 Forschern beigesteuert wurden. Schon eine Woche nach der Umstellung wuchs die Datenbank durch neue Einlieferungen der Mitglieder auf über 3 Millionen Datensätze an. Sie wurden durch zahlreiche Links zu den Archivbeständen von Matricula ergänzt. Der größte Bestand in der Datenbank stammt aus der Sammlung des Vereinsgründers Peter Hawlina. Die Einträge sind in der Datenbank verlinkt zu Eltern bzw. Kindern und verweisen oft auf die Einreichungen bei Datenbanken wie Geneanet, MyHeritage und anderen Anbietern.
Die Slowenische Genealogische Gesellschaft

Die Slowenische Genealogische Gesellschaft (Slovensko Rodoslovno Društvo SRD) wurde 1995 gegründet. Der Gründer Peter Hawlina gab 1994 die erste Nummer der Zeitschrift „Drevesa“ („Bäume“) heraus. Die jetzige Präsidentin der Gesellschaft ist Tina Petek Steinbücher. Die Mitglieder erhalten die Vereinszeitschrift „Drevesa“, Zugang zur Vereinsbibliothek, Genealogie-Datenbank, Mailingliste, Videoaufzeichnungen von Vorträgen und mehr. Gemeinsam haben sich die Mitglieder an zahlreichen Projekten beteiligt: Friedhöfe, Matrikenverzeichnisse, Namensverzeichnisse aus Amtsblättern 1918–1941, DNA-Pool-Datenbank (s.a. https://dna-slovenia.com), Ortslexikon und mehr.
Zeitschrift „Drevesa“ digitalisiert

Alle Jahrgänge der Vereinszeitschrift „Drevesa“ (deutsch: „Bäume“), die zwischen 1994 und 2016 in Papierform erschienen sind, liegen jetzt auch als Digitalisate als PDF-Dateien vor. Sie können kostenlos vor der Webseite heruntergeladen werden.
1998 besuchte ich Peter Hawlina in Skofja Loka, Slowenien, und hielt in Ljubljana vor den Mitgliedern der Slowenischen Genealogischen Gesellschaft einen Vortrag über die Computergenealogie in Deutschland. Seitdem bezog ich auch die Zeitschrift „Drevesa“. Ein Bericht über diesen Besuch erschien als „Blick über den Zaun“ hier im Newsletter und in der Zeitschrift COMPUTERGENEALOGIE (Heft 3/2001).


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