Beiträge zu Diplomatik, Aktenkunde, Numismatik, Heraldik, Sphragistik… (nicht: Genealogie)

Die CG 3/2019 erscheint in zwei Wochen

Die CG 3/2019 erscheint in zwei Wochen

Was trägt der Ururgroßvater für einen Orden auf dem alten Foto? Oder was ist das für eine Auszeichnung, die seit Jahrzehnten hinten in der Vitrine liegt?

Archivkunde, Epigrafik, Phaleristik, Numismatik – diese vier Hilfswissenschaften werden in der kommenden COMPUTERGENEALOGIE, Ausgabe 3/2019, vorgestellt, die in zwei Wochen erscheinen wird.

Wir haben sehr schnell festgestellt, dass eine Ausgabe nicht ausreicht, um alle Historischen Hilfswissenschaften (auch: Historische Grundwissenschaften) anzusprechen. Daher werden wir das Thema in der Dezemberausgabe fortsetzen.

In der Rubrik Software berichten wir diesmal über die beliebtesten genealogischen Apps für mobile Endgeräte, ergänzt von einem Erfahrungsbericht. Außerdem haben wir uns die Updates von MacStammbaum 9 und MobileFamilyTree 9 näher angesehen.

Umrahmt wird dieser Strauß interessanter Beiträge von Meldungen aus aller Welt und Interviews zum 30-jährigen Jubiläum von CompGen.



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"Status Animarum“ für 1749/50 für St. Remigius Borken gesucht

„Status Animarum“ für 1749/50 für St. Remigius Borken gesucht

Während der „Status Animarum“ der Pfarrgemeinde St. Ludgerus von 1749/50 mittlerweile als Digitalisat auf dem Portal Matricula vorliegt, werden Hinweise auf die Seelenliste der Pfarrgemeinde St. Remigius in Borken gesucht.

Hat es für die Pfarrgemeinde St. Remigius in Borken/Westfalen für die Jahre 1749/50 keinen „Status Animarum“ gegeben? Wurde das vom damaligen Fürstbischof Clemens August in Auftrag gegebene Verzeichnis der Seelen vom Borkener Pfarrer vielleicht gar nicht angefertigt? Oder ist es irgendwann einfach verloren gegangen? Diese Fragen möchte Thomas Hacker, Archivar im Borkener Stadtarchiv, gerne beantworten. Vordergründig erhofft er sich dadurch weitere Erkenntnisse über die Zusammensetzung der Borkener Bevölkerung, ihres Alters oder ihrer Berufe. Damit würde jedoch auch den Interessierten, die in Borken zu ihren Vorfahren recherchieren, eine weitere interessante Quelle zur Verfügung stehen.

Meist richtet sich der Fokus vieler Erst-Recherchen auf die seit Ende 1874 vorliegenden Personenstandsbücher – auch weil sie durch ihren schematischen Aufbau und die verhältnismäßig leicht lesbare Schrift gerade Anfängern erste gute Ergebnisse bieten. Doch je intensiver sich die Benutzer mit ihren Vorfahren beschäftigen, umso wichtiger sind ältere schriftliche Quellen: Steuerlisten etwa, Wehrstammrollen oder die im Stadtarchiv verwahrten rund 700 Urkunden ab 1263 mit den vielen in ihnen enthaltenen Namen. Die durch das Portal Matricula neben den katholischen Kirchenbüchern online gestellten „Status Animarum“ sind dabei nur eine von vielen möglichen Quellen für Genealogen. Allerdings liegt für den Zeitraum 1749/50 für das heutige Borkener Gebiet nur derselbige zur Pfarrgemeinde St. Ludgerus Weseke vor.

Vielleicht können einige Leser dieses Blogs das Geheimnis um den verschollenen „Status Animarum“ für Borken von 1749/50 lösen, welcher sich auch nicht im Pfarrarchiv der noch existierenden Kirchengemeinde befindet? Existieren vielleicht Abschriften oder gar Kopien? Für entsprechende Hinweise ist Archivar Thomas Hacker (thomas.hacker@borken.de) dankbar.

Sollten sich tatsächlich Hinweise ergeben, so werden diese auf der Webseite des Stadtarchivs zugänglich gemacht. Auf der Seite „Recherche-Tipps zur Familienforschung“ hat das Team des Stadtarchivs eine Auswahl an möglichen Quellen und Datenbanken zusammengetragen, um Benutzern so vor ihrem ersten Besuch im Stadtarchiv bereits mit Informationen zu versorgen. Den Lesern dieses Blogs werden die meisten dieser potentiellen Quellen, etwa die Möglichkeit der Online-Recherche in den Zweitschriften der Sterberegister von 1874 bis 1938, der Anzeigenteil der Lokalzeitung mit seinen Geburts-, Heirats- und vor allem Traueranzeigen oder die Einsichtnahme in die Kirchenbücher der katholischen Kirchengemeinden, sicherlich bekannt sein. Verwiesen wird hier aber auch auf die Arbeitsgemeinschaft Westmünsterland Genealogie oder die Online-Datenbanken des Vereins für Computergenealogie.

Kurrentschriften lesen lernen

Kurrentschriften lesen lernen

„das Netz [ist] das beste Medium für paläographisches Training“ – vor allem, wenn Menschen, die historische Quellen auch gerne selbst lesen können möchten, solch kundige Wegweiser haben. Auf seinem Blog zur Aktenkunde gibt der Archivar Holger Berwinkel einen fundierten Überblick über paläographische Weiterbildungsmöglichkeiten und Online-Ressourcen.