Dokumentieren unter erschwerten Bedingungen – Arbeitseinsatz auf historischen Friedhöfen

Es ist nicht selten, dass sich Menschen auf den Weg machen, um die Heimatorte der Altvorderen zu besuchen. So mancher reist in die ehemaligen deutschen Gebiete, z.B. in die heutigen Staaten Polen oder die Tschechische Republik. Dort angekommen, wird er anhand alter Fotos oder Aufzeichnungen versuchen, noch bestehende Gebäude, Brücken und Landschaftsformen zu erkennen. Auch die ehemaligen Friedhöfe sind meistens das Ziel der Reisenden. Doch dabei setzt oftmals eine herbe Enttäuschung ein, denn die alten Areale sind vielfach schwer zu finden, ungepflegt oder völlig verwahrlost.

Friedhof Šipin (Schippin, Konstantinovy Lázně, Plzeňský kraj, Tschechische Republik) Foto: Sven Müller, 2019

Nichtsdestotrotz machen sich die Familiengeschichtsforscher ans Werk. Sie legen die historischen Grabdenkmale frei und fotografieren diese. Anschließend erhält das Grabstein-Projekt die wertvollen Dokumentationen zur Archivierung und Veröffentlichung.

Die Projektorganisation hat mehrfach Mails erhalten, in denen gefragt wurde, welche Vorbereitungen bzw. Gerätschaften für die Arbeitseinsätze vor Ort nötig seien. In den FAQ (häufig gestellte Fragen und die passenden Antworten) wird das Thema alte aufgelassene Friedhöfe behandelt.