Einträge von Holger Holthausen

Grabsteine – Jahresrückblick 2019

Das Grabstein-Projekt im Verein für Computergenealogie blickt auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2019 zurück. So wurden insgesamt 708 neue Friedhofsdokumentationen archiviert. Hier die Statistik: Sie beinhalten 227.500 Grabstellen, 297.300 Fotos und 457.000 erfasste Personendatensätze. Für die geleistete Projektarbeit einen herzlichen Dank an alle Fotografen und Datenerfasser. Die Projektleitung wünscht viel Freude und Schaffenskraft für unser […]

Dokumentieren unter erschwerten Bedingungen – Arbeitseinsatz auf historischen Friedhöfen

Es ist nicht selten, dass sich Menschen auf den Weg machen, um die Heimatorte der Altvorderen zu besuchen. So mancher reist in die ehemaligen deutschen Gebiete, z.B. in die heutigen Staaten Polen oder die Tschechische Republik. Dort angekommen, wird er anhand alter Fotos oder Aufzeichnungen versuchen, noch bestehende Gebäude, Brücken und Landschaftsformen zu erkennen. Auch […]

Kunst auf den Friedhöfen

Das Grabstein-Projekt dokumentiert seit 2007 die Grabsteine auf den Friedhöfen. Über 2,3 Mill. Grabsteinfotos und die daraus erfassten 3,6 Mill. Namen und Daten erzeugen eine viel genutzte Sekundärquelle für die Familiengeschichtsforschung.

Gedenk-Dalben in Fishtown

Noch nie war es in der Vergangenheit möglich, die Verstorbenen auf so vielfältige Weise zu bestatten wie aktuell. Neben der traditionell christlichen Erdbestattung des Leichnams, wird heutzutage aus verschiedensten Gründen die Feuerbestattung in stärkerem Maße angewendet.

Neues im Grabstein-Projekt

Im Grabstein-Projekt von CompGen sind die Grabsteine von zwei Friedhöfen neu erfasst: Die Fotografin I. Wittber fertigte insgesamt 1.580 Fotos auf dem Friedhof in St. Ingbert-Rohrbach (Saarpfalz-Kreis) und erfasste von den eingravierten Grabsteininschriften die Namen von 2.680 Verstorbenen, einschließlich der Geburts- und Sterbejahre. Klaus Köll machte 4.255 Fotos von den Grabsteinen vom Friedhof Brunnenstraße in […]

Grabstein-Projekt präsentiert sich international

Der Beginn des Grabstein-Projekts im Jahre 2007 war „hanseatisch“ – es wurden zunächst Friedhöfe in Bremen und umzu dokumentiert. Es folgte das niedersächsische Umland und im Laufe der Jahre entwickelte es sich bundesweit. In den letzten Jahren sind viele Friedhöfe aus dem Ausland dazu gekommen. Es melden sich vermehrt Interessierte aus verschiedenen Ländern, die in […]

Vereine dokumentieren Grabsteine

Das Grabstein-Projekt ist ein öffentliches Mitmach-Projekt, deshalb stellen erfeulicherweise zahlreiche Institutionen ihre Dokumentationen von Grabsteinen auf Friedhöfen zur Verfügung. Die Grabsteinfotos werden von Vereinigungen eingereicht, die folgende Begriffe in ihrem Namen führen: Arbeitsgemeinschaft, Arbeitskreis, Dorfverein, Förderverein von historischen Friedhöfen, Geschichtsfreunde, Geschichtskreis, Gruppe für Familienkunde, Heimatverein und Verein für Familienforschung. Hervorzuheben ist der zahlenmässige Spitzenreiter unter […]

Stickel statt Grabstein

Ein Stickel ist ein sogenanntes Totenbrett, das anstatt eines Grabsteines auf eine Grabstelle aufgestellt wird. Dieses traditionelle Grabmal entstammt wahrscheinlich der Zeit der Reformation und wurde seinerzeit im Bereich der Kurpfalz verwendet, z.B. in den Orten Hammelbach, Wald-Michelbach, Otzberg, in der Nassauischen und Rheinischen Pfalz. Das Holzbrett wird mit weißer Farbe grundiert und manuell mit […]

Kleines Lexikon der Sepulkralkultur

Das Grabstein-Projekt führt ein kleines Lexikon der Sepulkralkultur.* * Steinsärge aus Sandstein, 2013 auf dem Gelände des Heimatmuseums in Wyk (Nordfriesische Insel Föhr) fotografiert. Sie wurden im Mittelalter als Handelsware aus dem Rheinland nach Nordfriesland gebracht, in späteren Jahrhunderten als Viehtränken umfunktioniert (Quelle: Dr.-Haeberlin-Museum).