Family Tree Maker 2017-deutsch

Family Tree Maker gibt es nun bereits seit 30 Jahren, die letzte deutsche Version stammt allerdings aus dem Jahr 2010. Und während das Programm zwischenzeitlich totgesagt, die Entwicklung von Seiten von Ancestry eingestellt, überraschend von der Firma MacKiev übernommen und als US-Version ständig weiterentwickelt und verbessert wurde, wanderten einige deutsche Anwender nach und nach enttäuscht zu anderen Software-Lösungen ab. Der neue Entwickler hatte eine Übersetzung für den Fall versprochen, dass 800 Anwender in diesem Fall einen Programmkauf tätigen würden. Es wurden über 1.000.

Mac Kiev investierte nach der Übernahme des Programms allerdings zunächst viel Zeit in die Grundlagen: Die Geschwindigkeit des Programms wurde verbessert, eine völlig neue Synchronisationsmöglichkeit mit Ancestry implementiert, die Datenbanken von FamilySearch verknüpft sowie die Entwicklung neuer Funktionen vorangetrieben. Nun hat das Warten für deutschsprachige Anwender ein Ende. Anwender der US-Version 2017 und Anwender der US-Version 2019 erhalten kostenfrei FTM 2017-deutsch. Nachdem online die Registrierung überprüft wurde, kann man die Übersetzung downloaden. Neukunden müssen sich Version 2019 kaufen, und können dann ebenfalls FTM 2017 deutsch erhalten. Eine Demoversion gibt es leider nicht. Weil es noch kein deutschsprachiges Handbuch gibt und einige wenige Sätze nicht übersetzt sind, ist die Übersetzung als „Betaversion“ gekennzeichnet. Was FTM 2017 de im Vergleich mit der letzten deutschen Version 2010 zu bieten hat und ob der Umstieg lohnt, das erfahren Sie in der kommenden COMPUTERGENEALOGIE 1/2020. Der Link zum Verifizieren vor dem kostenfreien Download – und ein Kaufangebot für Neukunden gibt es hier.