Karte, die die von GreifX erfassten Orte zeigt

GreifX in der Metasuche

Seit heue ist der Greif-Index (GreifX) an die Metasuche angebunden.

GreifX ist eine zentrale Personendatenbank des Vereins „Pommerscher Greif e.V.“, in die Indexierungen von pommerschen Kirchenbüchern und Personenstandregistern einfließen. Die Indexierungsarbeiten werden durch Vereinsmitglieder oder anderen Aktiven für die Veröffentlichung zur Verfügung gestellt.

Sehr großen Anteil haben die Mitglieder von befreundeten Vereinen, wie beispielsweise der „Arbeitskreis Heimat- und Familienforschung Stolper Lande“ (AKFF) in den „Stolper Heimatkreisen e.V.“ oder die Forschungs- und Arbeitsgruppe „Kolberger Lande“.

Hintergrund:

Seit dem Jahr 2015 werden in einer Kooperation mit dem polnischen Verein „ZTG POMERANIA“ Digitalisate von Personenstandsregistern und Kirchenbüchern aus dem Staatsarchiv Köslin und dessen Außenstelle Stolp erstellt und anschließend indexiert.

Aber bereits lange vor diesem Indexierungsprojekt wurden Indexierungsarbeiten von Mitgliedern des Vereins auf Basis verschiedenster digitalisierter Quellen (familysearch, Staatsarchive Polen, u.v.a.) erstellt und an verschiedenen Stellen veröffentlicht.

Für das Gesamtgebiet Pommern existierte keine zentrale Veröffentlichungsstelle für solche Indexierungsarbeiten. Es fehlte ein Gesamtüberblick über indexierte Quellen und eine komfortable Möglichkeit der Suche im kompletten Datenbestand.

Um diese Situation zu verbessern, wurde die Personendatenbank im Verein entwickelt, die im September 2018 online ging.

Besonderes Augenmerk wurde dabei auf vielfältige Suchoptionen gelegt, die beliebig kombiniert werden können. Die Möglichkeit der Suche nach Namenskombinationen macht die Recherche nach bestimmten Familien effizient. Diese Funktionalität fehlt in vielen frei zugänglichen Datenbankprojekten.

Mittlerweile befinden sich über 1,2 Millionen Einzeldatensätze (entspricht ca. 3,3 Millionen Einzelpersonen) in der Datenbank. Datenbasis sind die Digitalisate von mittlerweile 260 pommerschen Standesämtern und ca. 110 Kirchspielen bzw. Filialkirchen.