FamilySearch: Neue Indizes aus Rottenburg-Stuttgart, Limburg, und Sachsen

Katholische Bistümer in Deutschland. Grafik : J. Zedlitz, GenWiki

Die Verkartungen der katholischen Kirchenbücher der Diözese Rottenburg-Stuttgart (1520-1975) mit fast sieben Millionen Indexdatensätzen sind bei FamilySearch seit dem 13. Oktober 2020 zugänglich gemacht geworden. Die Digitalisate der Kirchenbücher für die Taufen, Heiraten und Sterbefälle sind jedoch nicht zu sehen, dafür muss ein Center für Familiengeschichte der Mormonen aufgesucht werden. Gleiches gilt auch für die seit 1800 vorhandenen Familienregister, die nicht indexiert sind. Im Landesarchiv Baden-Württemberg, Staatsarchiv Ludwigsburg werden die Zweitschriften der Kirchenbücher für den Zeitraum 1806-1878 aufbewahrt. Die Digitalisate der Zweitschriften sind frei zugänglich.

Aus der Diözese Limburg sind ebenfalls nur die Indizes zu den katholischen Kirchenbüchern (1601-1919) mit knapp 1,5 Millionen Datensätzen bei FamilySearch in diesem Monat zur Einsicht freigegeben worden. Auch hier sind die Digitalisate der Kirchenbücher für die Taufen, Heiraten und Sterbefälle nicht zu sehen, sie sind nur im Center für Familiengeschichte der Mormonen und im Bistumsarchiv in Limburg einzusehen. Auf Anfrage hat das Bistum mitgeteilt, dass die Veröffentlichung der Kirchenbuchdigitalisate bei Matricula-online.eu in Betracht gezogen werde.

Eine weitere Sammlung von Abschriften aus evangelischen Kirchenbüchern (1500-1900) aus Sachsen mit 18.887 Datensätzen, die bei FamilySearch eingestellt wurden, stammt zu einem Teil aus einer Verkartung von Alfred Maschke und zum anderen Teil aus Karteikarten, die in Bad Homburg im Verwaltungszentrum der Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage (Mormonen) aufbewahrt werden. Diese Karteikarten sind digital einzusehen, sie enthalten meist weitere Daten über die indizierten Daten hinaus.