„Zufallsfunde“, die nicht besser in eine der vorhandenen Kategorien passen.

Themenseite Migration und Flucht

Bei den Kollegen vom Verein für Familienkunde in Baden-Württemberg e.V. fand sich auf Facebook eine Meldung zu einer Themenseite „Migration und Flucht“ des Landesarchivs. Auf Facebook haben wir es schon geteilt, nun hier noch für den Blog.

Westfalen als Auswanderungsland zwischen 1200 und 1900

Westfalen als Auswanderungsland zwischen 1200 und 1900 titelt ein Teil der geografischen-landeskundlichen Online-Dokumentation über Westfalen.

Die Online-Dokumentation der Geographischen Kommission für Westfalen im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) bietet allen Westfalen-Interessierten einen umfangreichen landeskundlichen Einblick in den Landesteil von Nordrhein-Westfalen. 

LWL

Eisenbahner-Dokumente im Stadtarchiv Stendal

Eine Mappe mit über 2000 Namen von Lehrlingen des Reichsbahn-Ausbesserungswerks (RAW) Stendal aus den Jahren 1883 bis 1951 hat die Leiterin des Stadarchivs Simone Habendorf aus dem Nachlass des Oberwerkmeisters Wilhelm Beckmann (* 1891 in Mieste) aus Privatbesitz erhalten. Solche Personaldokumente der Reichsbahn sind selten. Bisher gab es im Archiv aus der Nachkriegszeit aus dem RAW Brigade- und Ehrenbücher oder Aufzeichnungen über Arbeiter aus  Mozambique. Unter anderem sind auch Glasplatten mit Fotos von unzähligen Lokomotiven vorhanden. Wer Interesse hat, die Namensliste mit Ausbildungsbeginn, Geburtsdaten, Wohnort und Erziehungsberechtigten abzuschreiben und nutzbar zu machen, der möge sich bei der Leiterin des Archivs in der Brüderstr. 16 melden. Die Mappe wird dann im Lesesaal zur Ansicht ausgelegt.

Quelle: Volksstimme (Stendal) vom 3.8.2019

Personenstandsregister der Verbandsgemeinde Sprendlingen-Gensingen

Für Rheinhessen-Forscher ist der dritte Band In der Reihe „Findbücher zu den Personenstandsregister der Verbandsgemeinde Sprendlingen-Gensingen“ interessant. Nach den Büchern der Gemeinden Aspisheim und Horrweiler ist nun auch das Findbuch zum Personenstandsregister der Gemeinde Gensingen fertig. Es besteht aus zwei Bänden im DIN A4-Format:
* Band I: 353 Seiten / Geburten 1798-1905
* Band II : 311 Seiten / Heiraten 1798-1935 und Sterbefälle 1798-1972
Der Preis beträgt je Band 17 € plus Versand.

Die beiden Autoren Anja Korndörfer und Gerhard Remmet haben alle Unterlagen des Personenstandsregisters der Gemeinde Gensingen/Rheinhessen fotografiert, ausgewertet und die Angaben in Tabellen erfasst. Diese sind in den Büchern sortiert nach Jahren, nach Namen und nach Familien enthalten. In den weiteren geplanten Bänden werden die Register der Gemeinden Grolsheim, Wolfsheim, St. Johann, Sprendlingen, Badenheim, Welgesheim und Zotzenheim veröffentlicht.

Himmelsscheibe von Nebra wird neu untersucht

Noch immer sind nicht alle Fragen in Bezug auf der in Deutschland gefundenen Himmelsscheibe von Nebra beantwortet. Neue Untersuchungen an der Adriaküste sollen nun endlich zwei wichtige Fragen zu dem mysteriösen Artefakt beantworten.

Forschung und Wissen

Status animarum – Seelenlisten des Bistums Münster

Neu bei Matricula-Online.eu: Der Status Animarum (Seelenlisten) von 1749 und 1750 ist die erste fast vollständige Erfassung der Bevölkerung des Bistums Münster und bietet die erste Volkszählung nach einheitlichen Vorgaben, auch wenn diese sehr unterschiedlich in den Kirchspielen umgesetzt wurden. Dennoch bietet der Status Animarum einen guten Überblick über die Gesamtbevölkerung, mit Angaben zu den Haushalten und Einwohnern, Alter, Berufe und weitere Angaben, die zur Familien-, Regional-, Sozial- und Demographieforschung herangezogen werden können.

Quelle: Matricula-Online
Ahnenforschung in Voerde : Der eigenen Geschichte auf der Spur

Voerde

Seit einem Jahr gibt es die Ahnenforschergruppe der KAB Sankt Paulus in Voerde. Hier stöbern ganz unterschiedliche Menschen in ihrer Familiengeschichte – und fördern teilweise interessante Informationen zu Tage.

RP ONLINE

Archiv des Erzbistums München und Freising geht online

Eines der bedeutendsten Kirchenarchive Deutschlands geht online. Unter den rund vier Millionen digitalisierten Seiten finden sich auch das älteste Dokument im Archiv des Erzbistums, eine Urkunde von Bischof Otto I. aus dem Jahr 1147, alle historischen Tauf-, Trauungs- und Sterbebücher der Erzdiözese und die älteste Bistumsbeschreibung von 1315. Damit ermöglicht das Erzbistum eine zeitgemäße Nutzung seiner historischen Archivalien etwa für die Familien- und Ortsgeschichtsforschung. Zugleich soll die dauerhafte Überlieferung von Unterlagen gesichert sein. Historische wie gegenwärtige Aktenverwaltung werden verbunden durch ein integriertes System, das sowohl die digitale Planung und Erfüllung der archivischen Arbeiten als auch die Übernahme, Sicherung und Bereitstellung echter digitaler Verwaltungsunterlagen möglich macht. Auch die Online-Präsentation der Bestandsübersicht, von Findbüchern und digitalisierten Archivalien aller Gattungen wird so ermöglicht. Hier ist das Archiv ab dem 16. Juli abrufbar.

Quelle: VaticanNews

Neues vom Neandertaler

„Neanderthal-Museum Mettmann“by unterkuenfteduesseldorf is licensed under CC BY-ND 2.0

Die Vorfahren aller späteren Neandertaler lebten schon vor 120,000 Jahren in Europa

Forschende haben am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig Teile des Erbguts von zwei etwa 120.000 Jahre alten Neandertalern aus Deutschland und Belgien sequenziert. Die Analysen dieser Erbgut-Sequenzen ergaben, dass die letzten Neandertaler, die vor etwa 40.000 Jahren lebten, zumindest teilweise von diesen etwa 80.000 Jahre älteren europäischen Neandertalern abstammen. Im Erbgut des 120.000 Jahre alten Neandertalers aus Deutschland fanden die Forschenden außerdem Hinweise auf eine mögliche Abstammung von einer isolierten Neandertalerpopulation oder von Verwandten des modernen Menschen.

Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie