Premiere: Was bietet die neue Version Heredis 2027?
Beim CompGen Online-Meeting am 17. September 2026 stellte Annegret Gräfe, Mitarbeiterin bei Heredis, die wichtigsten Neuerungen der Genealogie-Software Heredis 2027 vor. Damit erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit, als erste die neue Version kennenzulernen und sich einen Eindruck davon zu verschaffen, welche zusätzlichen Möglichkeiten es für die eigene Familienforschung bietet.
Die ursprünglich für den Mac eines Familienmitglieds konzipierte Software vom Ehepaar Sylvette und Bernard David wurde seit 1994 immer weiter entwickelt, später auch für Windows-Rechner und seit 2019 auch in deutscher Sprache. Heute ist das Programm in Frankreich und weltweit auch in englischer Sprache verbreitet. Neben dem Genealogieprogramm werden auf der Webseite noch Genealogie-Apps für Android und iOS, eine Online-Plattform und Video-Tutorials angeboten. Das Handbuch zum Herunterladen ist inzwischen auf fast 900 Seiten angewachsen. Im deutschsprachigen Benutzerforum können Fragen gestellt werden.
Die Referentin stellte kurz die Benutzeroberfläche mit der Familienseite in der Mitte vor, links und rechts davon sind Fenster für Listen für Namen, Medien oder Quellen. Die Werkzeugleiste und die Dateneingabe-Seite wurden erklärt. Orten, Quellen und Medien sind komfortabel zu verwalten. Zahlreiche Darstellungsmöglichkeiten der Daten und Stammbäume und die Suche in Online-Datenbanken sind wählbar.
Was ist neu in der Version Heredis 2027?
Die wichtigsten Neuigkeiten stellte Annegret Gräfe in unserer Video-Aufzeichnung vor, die jederzeit im Youtube-Kanal CompGen-Forschungstipps aufgerufen werden kann.
- Die wichtigste Neuigkeit ist die integrierte KI-Lesehilfe für das Entziffern von Dokumenten. Für jede zu lesenden Urkunde ist je ein Credit erforderlich; drei sind kostenlos, weitere müssen erworben werden. Die Analyse eines Geburtseintrages (in Textform) liefert die Namen und Daten und den transkribierten Text der Urkunde. Fremdsprachige Urkunden werden übersetzt. Namen und Orte sind mit vorhandenen Daten in der Datenbank verknüpfbar und lassen sich bei den Personenblättern anzeigen.
- Bei der Analyse einer Genealogie werden die Daten technisch überprüft und gegebenenfalls repariert wenn Fehler entdeckt werden. Personendaten können auf Konsistenz und Plausibilität geprüft werden. Auch auf fehlende Daten oder Duplikate können gesucht und bearbeitet werden.
- Wenn in der Bildersammlung zwei Bilder zusammengefügt werden sollen, dann kann ein einziges Bild erstellt werden. Das ist sehr praktisch z.B. bei Kirchenbuchaufzeichnungen, die sich auf zwei verschiedenen Seiten verteilen.
- Schließlich ist auch als Neuheit zu vermelden, dass eine 64-Bit-Version für Windows Verfügung steht.
In der Diskussionsrunde wurden viele Fragen beantwortet, besonders zur KI-Übersetzung, die man mit der kostenlosen Demoversion (maximal 50 Personen) prüfen kann, die drei Credits enthält. Ferner ging es u.a. um die Bearbeitung von Fehlern oder um den GEDCOM-Import zusammen mit Medien mit GEDCOM 7 bzw. 5.5.1. Mit einem Recherche-Protokoll kann geprüft werden, welche Forschungslücken bestehen.
Wer sich bis zum 31. Oktober 2026 für einen Neukauf mit dem im Video genannten Code entscheidet, erhält einen Rabatt von 20 % und zahlt nur 47,99 € für die Windows-Version oder 51,99 € für die Mac-Version. Das Windows-Upgrade kostet 29,99 €, für Mac 39,99 €.

