Albert Köbele – der Vater der Ortssippenbücher

Die Badischen Ortssippenbücher sind eng mit dem Namen Albert Köbele (1909-1982) verknüpft. Seit 1950 hat der Familienforscher 47 Ortssppenbücher zu 53 Gemeinden in Baden im Eigenverlag herausgebracht. 1951 erschienen die ersten Dorfsippenbücher von Meissenheim und Grafenhausen im Kreis Lahr. Die Interessengemeinschaft badischer Ortssippenbücher setzt die Publikationsarbeit fort. Heute umfasst die Reihe 183 Nummern.

Am 6. Juni wäre Albert Köbele 110 Jahre alt geworden. Seit 1936 beim Reichsnährstand in Berlin in der Außenstelle der Landesbauernschaft Baden in Karlsruhe-Rüppurr angestellt, arbeitete er für das Ziel, für jedes Dorf ein Dorfsippenbuch anzufertigen. Köbele hat 1955 die „Interessengemeinschaft für Familienforschung in Baden“ und 1965 den „Freiburger Genealogischen Arbeitskreis“ mit begründet. Die Zentralstelle für deutsche Personen- und Familiengeschichte in Frankfurt/Main verlieh ihm 1970 die Silbermedaille „Pro Merito Genealogiae“.

Rudi Rest, Kappel-Grafenhausen, hat an ihn in einen Artikel in der Badische Zeitung vom 7.6.2019 erinnert.