Vom Teilen – oder: Jeder kennt Jeden über 6 Ecken

Was haben ein Professor in den USA, ein Archivar in Estland und ein Tierarzt der norwegischen Armee gemeinsam? Sie alle können über durchschnittlich nur sechs E-Mail-Adressaten von einer beliebigen Person ausgehend weltweit kontaktiert werden. Damit haben amerikanische Soziologen das „Kleine-Welt-Phänomen“, das erstmals 1967 von Stanley Milgram und J. Travers von der Harvard University beschrieben wurde, mit zeitgemäßer Internet-Kommunikation bestätigt. Demnach seien alle Menschen auf dem Erdball nur über sechs Ecken miteinander bekannt. Diese Neuauflage des schon historischen, soziologischen Experiments präsentieren sie im Fachblatt Science (Vol. 301, S. 827).

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Die Welt ist ein Dorf, oder warum trifft man Bekannte, schon jahrelang nicht mehr gesehen, dann in New York? Oder in einer kleinen Kneipe auf dem Hinterhof in Berlin-Prenzlauer Berg? Gibt es hier ein Grundgesetz menschlicher Netzwerke?

Wer dazu mehr erfahren möchte, kann hier nachlesen:

Über 6,6 Ecken: Das Jeder-kennt-jeden-Gesetz – SPIEGEL ONLINE,

Facebook: Jeder kennt jeden über 3,5 Ecken – SPIEGEL ONLINE,

Die Welt ist ein Dorf oder Jeder kennt jeden über sechs Ecken – Webmix – derStandard.at › Web.

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Und was hat es nun mit dem „Teilen“ zu tun? In den nächsten Tagen und Wochen werden wir hier Meldungen, Nachrichten oder Berichte veröffentlichen, die eine weite Verbreitung finden sollen. Und wenn wir bitten, diese Nachrichten zu teilen, so meinen wir dies in jedweder Form. Ob über Whatsapp, Facebook, Twitter, Instagram, E-Mail oder sonstwie, bitte teilt, teilt, teilt.

Denn nach oben erwähnter Theorie findet man dann auch die Stecknadel im Heuhaufen dieser Welt. Dabei aber bitte nicht in der eigenen Filterblase von Genealogie oder Archiv steckenbleiben. Teilt es in Euren persönlichen Bekanntenkreis, in anderen Vereinen, am Stammtisch und zu möglichen oder unmöglichen Gelegenheiten.

CompGen hat schon immer gebloggt, aber nie in dem Umfang, in dem wir es jetzt tun. Unsere Reichweite hat sich seitdem enorm erhöht. Der Aufsatz von Stefanie Aufderhaar über Neil Amstrong zur Mondlandung und seinen Vorfahren war nicht neu, unser Blogbeitrag dazu schaffte es aber mehr als einmal über den großen Teich und wieder zurück. Eine noch größere Reichweite hatte unser Beitrag zu Boris Johnson. Und es waren gerade nicht seine Europäischen Vorfahren, die den Beitrag wieder nach Amerika, aber diesmal auch einmal quer durch Südamerika, geteilt sahen.

Und weil sich unsere Reichweite so erhöht hat, werden wir schon morgen nach solch einer Nadel im Heuhaufen der Geschichte suchen. Und diesen Beitrag teilt, teilt, teilt. Wenn der Beitrag es bis in den Vatikan schafft, wäre ein erstes großes Ziel erreicht, da wären wir wieder bei den 6-7 Ecken.

Und vielleicht bekommen wir auch auch noch einen Ausblick auf die kommende Ausgabe der COMPUTERGENEALOGIE. Es gibt immer wieder Berechnungen, nach denen wir ein Vielfaches der bisherigen Auflage verteilen könnten, unser tolles Magazin ist noch nicht so bekannt, wie es das verdient. Da kann teilen nur nützen!