Grabstein-Projekt präsentiert sich international

Der Beginn des Grabstein-Projekts im Jahre 2007 war „hanseatisch“ – es wurden zunächst Friedhöfe in Bremen und umzu dokumentiert. Es folgte das niedersächsische Umland und im Laufe der Jahre entwickelte es sich bundesweit. In den letzten Jahren sind viele Friedhöfe aus dem Ausland dazu gekommen. Es melden sich vermehrt Interessierte aus verschiedenen Ländern, die in ihrem Heimatland Friedhöfe fotografieren und auch erfassen wollen und um Aufklärung zur Vorgehensweise bitten. Inzwischen sind im Grabstein-Projekt 29 Länder vertreten, teilweise allerdings mit kleinen Friedhöfen wie in Chile, Togo oder Namibia. Spitzenreiter sind dagegen Polen mit 250 und die Tschechische Republik mit 131 Friedhöfen.

Dies war ein Anlass für die Projektorganisation, auch die Startseite und die verschiedenen Menüpunkte international zu gestalten. Dargestellt durch die jeweiligen Landesflaggen, wurde der Text in 12 Fremdsprachen übersetzt, und zwar englisch, französisch, niederländisch, tschechisch, schwedisch, dänisch, ungarisch, spanisch, russisch, italienisch, polnisch und norwegisch.

Bild von Holger Holthausen

Es ist zu hoffen, dass sich aufgrund dieser fremdsprachlichen Informationen weitere Fotografen finden, die das Projekt und damit verbunden eine internationale Ausdehnung unterstützen – das Grabstein-Projekt ist es allemal wert, zeigt es nicht nur wichtige personenbezogene Daten, sondern auch die Friedhofskultur vieler Länder über einen größeren Zeitraum. Ein Dokument der Vergangenheit für kommende Generationen.