Europa investiert in die „Time Machine“

Die Europäische Kommission hat die „Time Machine“ als einen von sechs Vorschlägen ausgewählt, die im nächsten Jahrzehnt für groß angelegte Forschungsinitiativen vorgesehen sind. Für die 12-monatige Koordinierungsaktion wurde dem Konsortium „Time Machine“ – bestehend aus den 33 Gründungspartnerinstitutionen – eine Million Euro für die Vorbereitung einer 10-jährigen Projekt-Roadmaps bewilligt. In diesen strategischen Plänen wird im Einzelnen dargelegt, wie beispielsweise die „Time Machine“ fortschrittliche neue Digitalisierungs- und KI-Technologien entwerfen und umsetzen wird, um das riesige europäische Kulturerbe zu erschließen, einen fairen und freien Zugang zu Informationen zu ermöglichen und die künftige wissenschaftliche und technologische Entwicklungen in Europa zu unterstützen.

Im letzten Jahr haben sich mehr als 600 Institutionen aus Wissenschaft, Industrie, Kulturerbe und Zivilgesellschaft zu einer Allianz unter dem Dach der „Time Machine“-Organisation zusammengeschlossen. Dazu gehören die europäischen Museen Louvre, Rijksmuseum und Belvedere, die Nationalbibliotheken von Österreich, Belgien, Frankreich, Israel, den Niederlanden, Norwegen, Spanien und der Schweiz, Staatsarchive in Belgien, Bulgarien, Kroatien, Tschechien, Dänmark, Estland, Finnland, Deutschland, Ungarn, Litauen, Malta, Norwegen, Polen, Rumänien, Slowenien, Spanien, Slowakai, Schweden und die Schweiz sowie weitere staatliche Organisationen. Auch der Verein für Computergenealogie unterstützt die Organisation durch seine Mitgliedschaft.

Bisher sind lokale Zeitmaschinen in Entwicklung unter anderem in Venedig, Amsterdam, Paris, Jerusalem, Budapest, Regensburg, Nürnberg, Dresden, Limburg, Antwerpen, Gent, Brügge, Neapel und Utrecht.

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  1. […] Die Europäische Kommission hat die „Time Machine“ als einen von sechs Vorschlägen ausgewählt, die im nächsten Jahrzehnt für groß angelegte Forschungsinitiativen vorgesehen sind. Mitglied der „Time Machine sind u.a. auch die Schweizerische Nationalbibliothek und das Schweizerische Bundesarchiv (via Archivalia und CompGen). […]

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