Boxeraufstand – Deutsche Soldaten in China

Carl Röchling: The Germans to the Front, 1900 – eine „Ikone des Kaiserreichs wie des deutschen Militarismus“

Im November 1897 besetzte das Deutsche Reich den chinesischen Hafenort Tsingtau. Im folgenden Jahr wurde dann ein Vertrag abgeschlossen, in dem das Deutsche Reich ein größeres Gebiet um Tsingtau von China pachtete, das Schutzgebiet Kiautschou. In etwa, wie Hongkong von den Engländern gepachtet wurde. Um die deutschen Interessen in China zu schützen, wurde auch eine deutsche Gesandtschaft in Peking eingerichtet. Ende 1899 kam es zu ersten fremdenfeindlichen Unruhen und das Deutsche Reich startete 1900 Gegenmaßnahmen. Die Aufstände wurden insbesondere von den „in Rechtschaffenheit vereinigten Faustkämpfern“, von den Kolonialmächten kurz als „Boxer“ bezeichnet, getragen.

Im Rahmen dieses Konfliktes kam es zu diversen kriegerischen Handlungen zwischen den „Boxern“, mit denen sich auch Einheiten des chinesischen Militärs verbündeten und den alliierten Kolonialmächten (USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien, Österreich-Ungarn, Russland, Japan).

Im Rahmen unseres 1. DES-Indexierungstages werden wir Quellen zu den Verlusten dieser Konflikte ab Sonntag online zur Verfügung stellen. Indexieren Sie mit!


== Weblinks==

Wikipedia „Boxeraufstand

Lebendiges Museum Online: „Der Boxeraufstand“

Deutsche Schutzgebiete: „Boxeraufstand“

Ausstellung im Deutschen Historischen Museum: „Der Yihetuan-(»Boxer«-)Aufstand“

Zeitklicks: „Der Boxeraufstand im fernen China“

Youtube: „Der Boxeraufstand“

GenWiki: „Ostasiatisches Expeditionskorps (Kaiserreich)“

Historisch-biographisches Projekt Tsingtau mit Bezug zum Pachtgebiet Kiautschou

Hinweise zu Quellen zum Boxeraufstand in deutschen Archiven im Archivportal-D