Maximilian Speck von Sternburg und seine Erben: Von Leipzig in die Welt

Der Familie Speck von Sternburg, die in Leipzig und weit darüber hinaus ihre Spuren hinterlassen hat, hatte das Staatsarchiv Leipzig im Jahr 2017 eine Ausstellung gewidmet. Darin wurden auch die familiären Beziehungen über sechs Generationen bis zur Gegenwart sichtbar gemacht. Seit wenigen Tagen ist die Ausstellung nun in überarbeiteter Form online für alle Interessierten zugänglich.

Alexander Maximilian Speck von Sternburg mit seiner Frau Martha und sieben ihrer zwölf Kinder in Lützschena, 1867. Quelle: SächsStA-L, 22382 Familienarchiv Speck von Sternburg, Nr. A 6

Aus der Einführung: „Der Aufstieg des Maximilian Speck (1776 – 1856) zum bedeutenden Leipziger Wollhändler, international geschätzten Fachmann für Schafzucht und renommierten Kunstsammler war der Beginn des erfolgreichen Wirkens der Familie, die seit der Nobilitierung den Titel »Freiherren Speck von Sternburg« trägt. Der Name ist heute noch mit dem Leipziger Handelshaus Specks Hof, dem Mustergut in Lützschena, der traditionsreichen Sternburg-Brauerei und der Sternburgschen Kunstsammlung verbunden. Die Erben der weit verzweigten Familie setzten als Majoratsherrn ihr Engagement in Lützschena fort oder gingen wie der deutsche Botschafter in Washington Hermann Speck von Sternburg (1852 – 1908) andere berufliche und private Wege außerhalb Deutschlands. Familienzweige reichen daher in die USA, nach England, Österreich und die Schweiz.“ Die Online-Ausstellung bezieht zahlreiche Dokumente aus dem Familienarchiv Speck von Sternburg ein, das im Jahr 2015 durch Wolf-Dietrich Freiherr Speck von Sternburg an das Sächsische Staatsarchiv übergeben wurde. Auch aus weiteren Überlieferungen sind Quellen einbezogen worden. So kann unter dem thematischen Schwerpunkt „Rittergut Lützschena“ auch in dem Testament Maximilian Specks von Sternburg geblättert werden (Abschrift, 1857).