Ein Nachlass aus Amerika: „Some genealogical documents…“

Mr. Fowler aus Seattle war es, der sich mit einer Mail an CompGen wandte mit dem Betreff: „Some genealogical documents…“

Neben den vielen alltäglichen Mails erreichte uns dieser Tage in der Geschäftsstelle eine Anfrage, ob wir an genealogischen Dokumenten interessiert seien. Über die Folgen des sich daraus entwickelnden Mailaustausches sei hier kurz berichtet: Elisabeth Ann Stearman arbeitete in Seattle und war Mitbewohnerin im Haus der amerikanischen Familie Fowler. Vor kurzem verstarb sie und hinterließ auch ein Konvolut an persönlichen Dokumenten. Da offenbar keine Familienangehörigen vorhanden waren, blieben sie im Besitz der Familie Fowler, die uns angeschrieben hat.

Foto: Ingrid Reinhardt

Natürlich ist CompGen immer interessiert an genealogischen Dokumenten und Daten und so erreichte uns das Paket nach einigen Tagen und vielen Flugkilometern in der Geschäftsstelle. Überrascht waren wir von den Papieren und der sich daraus abzulesenden Familiengeschichte. Elisabeth hatte persönliche Aufzeichnungen und auch ein über 100 Jahre altes „Christkatholisches Gebetbuch“ hinterlassen, zusammen mit einem Konvolut an Geburts- und Heiratsurkunden, die Ahnentafeln ihrer Eltern sowie eine große Osiander-Stammtafel mit 11 Generationen Osiander-Nachfahren1. Elisabeth Ann Stearman war 1953 in Wien geboren, ihr Vater war ein Amerikaner, der 1950 in Salzburg eine Österreicherin heiratete. Ihre Großmutter mütterlicherseits war eine Osiander-Nachfahrin.

Sehr interessante Dokumente liegen im Original vor, sie zeigen bei erster Durchsicht ein bewegtes Leben von Elisabeth und ihren Vorfahren. Mit heutigen Möglichkeiten ergeben sich sicher noch spannende Informationen und Ergänzungen. Die Dokumente werden jetzt genealogisch ausgewertet, so kann der verstorbenen Elisabeth Ann Stearman in unseren Datenbanken ein Andenken bewahrt werden. So ist es mit unserem amerikanischen Spender vereinbart.

(1) Die Familienchronik des Theologengeschlechts aus Stuttgart und die große Nachfahrentafel hatte Margit Rambow in ihrem Blog 2009 gezeigt.