Tagung: Kirchenbücher als historische Quellen

Auf H-Soz-Kult1 laden Eva Marie Lehner (Duisburg-Essen/Berlin) und Michael Hecht (Halle) in Kooperation mit dem Exzellenzcluster „Religion und Politik“ in Münster dazu ein, Beiträge für eine Tagung „Kirchenbücher als historische Quellen“ einzureichen.

Kirchenbücher gehören nicht nur für die Familienforscher zu den wichtigsten Quellen, auch Historiker haben diese Bücher z.B. für Untersuchungen in der historischen Demographie entdeckt. Während der Tagung sollen weitere Themen und neue Möglichkeiten zu Forschungen behandelt werden. Wer einen eigenen Vortrag (ca. 20-30 Minuten) einreichen möchte, sollte bis zum 15. Februar 2021 ein Exposé (max. 300 Wörter) und einen Kurzlebenslauf einreichen an eva.lehner@uni-due.de oder MHecht@lda.stk.sachsen-anhalt.de.

Die Tagung „Kirchenbücher als historische Quellen“ ist geplant vom 18. bis 19. November 2021 in Münster.

Siehe auch diesen Blogbeitrag zum Thema Kirchenbücher als Quellen für die Forschung den Bericht über die Lehrveranstaltung vom Michael Hecht in Münster.

Die Organisatoren der Tagung:

Eva Marie Lehner, M.A. ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin des DFG-Projektes »Verzeichnungspraktiken in Kirchenbüchern« am Historischen Institut der Universität Duisburg-Essen unter der Leitung von Prof. Dr. Stefan Brakensiek. Ihr Forschungsprojekt sind „Kirchliche Amtshandlungen und bürokratisches Ordnen. Verzeichnungspraktiken in Kirchenbüchern aus süddeutschen Gemeinden im 16. und frühen 17. Jahrhundert“.

Prof. Michael Hecht ist seit Oktober 2020 Leiter des Instituts für Landesgeschichte Sachsen-Anhalts am Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie in Halle (Saale), hält aber noch Kolloquien in Münster ab und betreut weiterhin Bachelor- und Masterarbeiten.

1 Kirchenbücher als historische Quellen. In: H-Soz-Kult, 26.01.2021, <www.hsozkult.de/event/id/event-95464>.