Kirchenbücher des Bistums Fulda bei Matricula

Das Diözesanarchiv des Bistums Fulda hat seine Kirchenbücher bei Matricula-online.eu zur kostenlosen Einsicht zur Verfügung gestellt. Die meisten älteren Kirchenbücher standen bereits auf Mikrofilmen im Archiv zur Verfügung. Eine Übersicht der mikroverfilmten Bücher ist im GenWiki zu finden. Daneben werden im Bistumsarchiv auch einige Pfarrarchive aufbewahrt.

M. Merian: Ratgar-Basilika Vorgängerkirche des heutigen Fuldaer Doms St. Salvator

Das relativ junge Archiv wurde 2005 in einem futuristisch-modernen Archivkubus untergebracht. 1752 wurde der Landesherr und Fürstabt von Fulda Amand von Buseck zum Bischof des Fürstbistums ernannt. Die Unterlagen aus dieser Zeit sind nur zum kleineren Teil im Bistumsarchiv vorhanden, da der überwiegende Teil der älteren Bestände schon im 19. Jahrhundert ins hessische Staatsarchiv Marburg gelangte. Die ältesten Urkunden, Amtsbücher und Akten des Bistumsarchivs gehen zurück bis ins Ende des 16. Jahrhunderts. Mit der Säkularisation wurde das geistliche Fürstentum 1802 aufgelöst, es wurde Nassau-Oranien zugeschlagen, das Bistum blieb bestehen und wurde 1827 ein kurhessisches Landesbistum. Heute gehört das Bistum zusammen mit den Bistümern Erfurt und Magdeburg zur Kirchenprovinz Paderborn.

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