Sieben neue Ortsfamilienbücher auf online-ofb.de

Auch im Oktober waren einige Familienforscher-Kollegen wieder sehr aktiv und haben insgesamt sieben neue Online-Ortsfamilienbücher im Genealogienetz von CompGen veröffentlicht:

Für Bensheim (Wappen) gibt es eins der neuen Ortfamilienbücher
Das Wappen von Bensheim (Quelle: Wikipedia)
  • Bensheim an der Bergstraße in Südhessen. Erfasst wurden die Familien in Bensheim für den Zeitraum 1568 bis 1671. Die Kirchenbücher enthalten große Lücken. Kirchenbuch 1: 1568-1625 (calvinistisch), Kirchenbuch 2: 1578-1608 (lutherisch, calvinistisch, katholisch), Kirchenbuch 3: 1631-1692 (katholisch. calvinistisch). Erst ab 1672 mit Beginn der lateinischen Eintragungen sind die Bücher wohl gewissenhaft geführt worden.
    Bearbeiter: Ulrich Kirschnick
  • Beerfelden im Odenwaldkreis in Südhessen, heute größter Stadtteil von Oberzehnt. Das Familienbuch ist eine weitere Bearbeitung in der Serie der Odenwald-Ortsfamilienbücher. Beim Stadtbrand vom 29. April 1810 wurde die Sakristei der Kirche vom Feuer verschont, so dass die Kirchenbücher ab dem Jahr 1677/78 gerettet werden konnten, während ältere Kirchenbücher leider nicht mehr erhalten sind. Die durch den Heimat- und Geschichtsverein Oberzent über einen Zeitraum von mehr als 10 Jahren erfolgte Erfassung der Kirchenbücher durch viele ehrenamtliche Helfer bildete die Grundlage für dieses Ortsfamilienbuch.
    Bearbeiter: Manfred Heiss.
  • Feldatal im Vogelsbergkreis in Hessen. Dieses OFB ist bei der Arbeit am OFB Alsfeld durch einige Verbindungen der Namen Scharmann, Dörr, Völtzing etc. nach Feldatal entstanden. Es ist nicht vorgesehen, dieses Kirchenbuch weiter aktiv zu erforschen. Es handelt sich hier um ein Teil-OFB und betrifft die Orte Feldatal, Feldatal-Windhausen, Feldatal Groß-Felda, Feldatal-Kestrich und Feldatal-Klein-Felda Es umfasst mehrere Familiennamen, aber nicht alle. Der Zeitraum: 1623-1726, teilweise auch bis 1799.
    Bearbeiterin: Andrea Reiter
  • Greisau und Lindewiese im Regierungsbezirk Oppeln in Oberschlesien (heute Polen). Zur Erstellung des OFBs wurden die Kirchenbücher beider Orte verwendet. Folgende Jahre wurden bis jetzt erfasst: Greisau (Gryżów): Taufen 1857-1945, Trauungen 1812-1945, Beerdigungen 1900-1946 und Lindewiese (Lipowa): Trauungen 1893-1944. Weitere Kirchenbücher werden in den nächsten Monaten erfasst und online gestellt.
    Bearbeiter: Markus Pelka
  • Voerde, Spellen und Götterswickerhamm: Die heutige Stadt Voerde in Nordrhein-Westfalen ist ein Zusammenschluss der elf Ortsteile Emmelsum, Friedrichsfeld, Götterswickerhamm, Holthausen, Löhnen, Mehrum, Möllen, Ork, Spellen, Stockum und Voerde. Die evangelischen Heiratsregister von Götterswickerhamm 1800-1886 befinden sich als Fotokopien im Gemeindearchiv und dienten als Vorlage für dieses OFB. Die evangelischen Kirchenbücher von Spellen reichen von 1800 bis 1919, die katholischen Kirchenbücher von 1758 bis 1907 sind bei Matricula zu finden.
    Bearbeiter: Manfred Heiss
  • Unruhstadt im Landkreis Züllichau-Schwiebus, Posen (heute Polen) wurde 1360 erstmals als „Cargowo“ erwähnt. 1641 erwarb Christoph von Unruh den Marktflecken Karge und gründete in unmittelbarer Nachbarschaft eine Siedlung für evangelische Glaubensflüchtlinge aus Schlesien, die seinen Namen erhielt. Die Orte verschmolzen und Unruhstadt erhielt 1661 Stadtrecht. 1793 kam Unruhstadt zu Preußen. 1818 war es Teil des Kreises Bomst ab 1938 gehörte Unruhstadt zum Landkreis Züllichau-Schwiebus. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Unruhstadt ein Teil von Polen und erhielt den Namen „Kargowa“. Die Quellen dieses Ortsfamilienbuches sind: Geburtsregister des königlich Preußischen Standesamtes Unruhstadt von 1874 bis 1881 (vollständig), Heiratsregister des königlich Preußischen Standesamtes Unruhstadt von 1874 bis 1881 (vollständig), sowie weitere Jahre, allerdings unvollständig.
    Bearbeiter: Robert Kallmeyer
  • Swinemünde (polnisch Świnoujście). Die Stadt liegt auf dem südlichen Teil der Insel Usedom. Sie ist der Vorhafen der Metropole Stettin. Swinemünde war bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs das drittgrößte deutsche Ostseebad und wurde nach Kriegsende von der Sowjetunion am 6. Oktober 1945 der Verwaltung der Volksrepublik Polen unterstellt. Der Tourismus und die Hafenwirtschaft sind die Hauptwirtschaftszweige der Stadt. Swinemünde hat viele Sehenswürdigkeiten, unter anderem den ältesten und höchsten Leuchtturm der Ostsee. Ausgewertet wurden die Geburten 1766 – 1792 (Scans bei Archion).
    Das Ortsfamilienbuch wurde in Zusammenarbeit von Ralf Wiedemann, Brigitte Max und Bärbel Kehr erstellt.

Damit sind zurzeit 890 Online-Ortsfamilienbücher online mit mehr als 13,8 Millionen Personendatensätzen.

Vielen Dank an alle Bearbeiter!
Herbert Juling