„Das A und O sind gute Netzwerke!“

Durch den Austausch von Wissen und Kenntnissen in Mailing-Listen oder Foren kennen wir schon lange den Nutzen von unkomplizierter, digitaler Zusammenarbeit. Und „seit Corona“ haben wir erkannt, dass auch für Online-Veranstaltungen gilt, dass Netzwerke und gegenseitige Unterstützung uns in der Genealogie voran bringen.

Netzwerken in der Familienforschung
Zusammenhalt, Netzwerke, Stärke

So hatten wir am vergangenen Montag, fast in letzter Minute, hier im Blog auf eine Vortrag hingewiesen, den der Verein für sächsische Landesgeschichte e.V. am folgenden Tag (am 11. Mai 2021) in einem Zoom-Meeting präsentieren wollte. Zudem verbreiteten wir Hinweise auf den Blog-Beitrag am folgenden Morgen über unsere Social Media-Kanäle und die Mailing-Liste.

Von dem Vortrag hatten wir eher durch Zufall erfahren, denn es war keine Ankündigung in unserem neuen CompGen-Veranstaltungskalender eingetragen. Das Thema „Zu Diensten. Häusliches Dienstpersonal in städtischen Bürgerhaushalten in Sachsen (1835-1918)“ fanden wir aber doch spannend und der Erwähnung wert. Schließlich interessieren uns als Familienforscher die Lebensumstände unserer Vorfahren, und nicht wenige (Ur-)Großeltern „dienten“ als Personal in bürgerlichen Haushalten.

Der Nutzen von Netzwerken

Am Dienstagabend sahen wir auf Twitter dann Reaktionen vom Veranstalter, die uns ein bisschen stolz auf unsere Arbeit machen. Der Verein für sächsische Landesgeschichte freute sich über die unerwartet hohe Zahl an Teilnehmenden, sogar mit internationaler Beteiligung, „die wir d. Mailingliste von @compgenDE zu verdanken hatten“.

Hier die beiden Twitter-Nachrichten, die nach dem Vortrag raus gingen:

Netzwerk „Familien- und Heimatforschung“

Nach meiner sehr flüchtigen Einschätzung waren mindestens 10 Teilnehmende erst von CompGen auf den Vortrag aufmerksam gemacht geworden. Hätten es noch mehr sein können? Mit Sicherheit! Wenn wir direkt und früher informiert und unsere Kanäle eher für die Veranstaltungsankündigung genutzt worden wären. Online-Termine mit Teilnahmezahlen jenseits der 200 sind inzwischen keine Seltenheit mehr, wie z.B. auch die Freunde von „Familia Austria“ wissen, die unsere Mailinglisten rechtzeitig für die Bekanntmachung von Vorträgen und Workshops nutzen.

Wir haben viele Möglichkeiten und eine große Plattform zur Zusammenarbeit, könnten dort netzwerken und sehr voneinander profitieren. Schaut doch mal auf team.genealogy.net, meldet Euch dort an und schreibt unter „Idee“ Eure Gedanken dazu!

Und um noch auf die Anmerkungen in den Tweets einzugehen:
Meiner Meinung nach ist das Format „Vortrag“ übrigens keinesfalls veraltet. Ich hätte mir nur noch eine Aufzeichnung gewünscht, oder aber den Vortrag als PDF herunterladen zu können.
Und ja: „Das A und O sind gute Netzwerke.“

Von Erich Kästner stammt der Ausspruch: „Es gibt nichts Gutes. Außer man tut es!“ Lasst uns ein Netzwerk „Familien- und Heimatforschung“ gründen.
Jetzt!