Time Machine Organisation gegründet

Im Rahmen der 2. Time Machine-Konferenz in Dresden wurde am 9. Oktober 2019 die Time Machine Organisation (TMO) – „Organisation für internationale Zusammenarbeit in Technologie, Wissenschaft und Kulturerbe“ mit künftigem Sitz in Wien gegründet.

Quelle: http://www.timemachine.eu

Das Netzwerk zählt bereits mehr als 300 institutionelle Mitglieder aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kulturerbe. Partner aus der Wirtschaft sind Firmen wie z.B. UBISOFT. Zu den Partner-GLAMs („Galleries, Libraries, Archives, Museums“) zählen schon jetzt Europas Spitzen-Institutionen wie etwa der Louvre, das niederländische Rijksmuseum, das deutsche Bundesarchiv oder die Österreichische Nationalbibliothek. „Die TMO ist ein Netzwerk, das technologische Durchbrüche im Umgang mit historischen Dokumenten der Vergangenheit erreichen möchte“, sagt Thomas Aigner, Leiter des Diözesanarchivs St. Pölten und Vizepräsident der TMO. Wie bereits in den letzten Jahren spielt Österreich eine wesentliche Rolle in den Bestrebungen, in Europa Big Data der Vergangenheit für die Zukunft nutzbar zu machen. Frédéric Kaplan, Professor für Digitale Geisteswissenschaften an der EPFL Lausanne, „Gründer“ und Präsident der Time Machine Organisation, ist zuversichtlich, dass die Gründung der neuen Organisation ein wesentlicher Schritt in Richtung Realisierung des Großprojektes ist. „Ein Tag im Jahr 2030. Ich stelle mir vor, dass es dann für alle Menschen die Möglichkeit geben wird, durch die Geschichte zu spazieren – und dass die Daten und Dokumente nicht verschlossen in irgendwelchen Lagerräumen sind, sondern frei und offen zugänglich für alle.“

Kontakt: Dagmar Weidinger, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Time Machine Organisation, Email: dagmar.weidinger@tmorg.eu