Fünf Militärkirchenbücher der Festung Glatz fertig erfasst

Geschafft! Mit dem Daten-Eingabe-System DES wurden Sterbebücher aus der Garnison Glatz in Schlesien erfasst. Immer, wenn ein Transkriptionsprojekt fertig ist, stellt dies ja für die Gemeinschaft, die es vollbracht hat, einen Meilenstein dar.

Manchmal saugen solche Projekte die Organisatoren im Hintergrund auch ganz schön aus. Mal, weil die Gruppe so groß ist, dass die im Hintergrund verantwortlichen „Redakteure“  mit Arbeit zugeschüttet werden. Mal, weil so wenige Mitleser dabei sind, dass diejenigen, die sich verantwortlich fühlen, sich alle Lesearbeit selbst aufhalsen.

In unserem Fall waren mit Astrid Kreuz und Ursula Holz zwei sehr beflissene Damen am Werk. Sie haben nicht nur gegen-gelesen, den Plausibilitätscheck und die eventuell notwendigen Korrekturen durchgeführt, sondern im Wesentlichen die Transkription selbst durchgeführt.

Auf der Habenseite stehen für die Allgemeinheit fünf erfasste Sterbebücher mit etwa 4.500 Sterbefällen der Regimenter 33 und 47 der Garnison Glatz aus den Jahren 1782 bis 1809. Weiterhin ist zu konstatieren, dass sich das DES trotz anfänglicher Vorbehalte in unserer Gruppe sehr gut für die Aufgabe eignet. So war die Erfassung für die Beteiligten nicht nur sinnvoll, sondern hat sogar Spaß gemacht.

Als Mitinitiator bleibt mir zu hoffen, dass es nach Giovanni Trappatoni nach dem „wir haben fertig“ nun nicht auch noch heißt „fallen um, wie Flasche leer“.

Danke an die Beteiligten! Mögen die zukünftigen Nutznießer dieser Arbeit auch einen Gedanken freudiger Dankbarkeit hegen!

Im Namen der Familienforschergruppe Grafschaft Glatz,
Dag-Daniel Dittert

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