„Zufallsfunde“, die nicht besser in eine der vorhandenen Kategorien passen.

Haarsträhne soll Aufschluss über Leonardo da Vincis DNA geben

Pünktlich zum 500. Todestag von Leonardo da Vinci haben Wissenschaftler am Donnerstag eine Haarsträhne präsentiert, die nach ihrer Einschätzung von dem Universalgenie stammen könnte. „Die Haarsträhne lag lange im Verborgenen. Vor drei Jahren haben wir sie in den USA wiederentdeckt. Sie erlaubt uns, die Untersuchungen zu Leonardos DNA weiterzuführen“, sagte der Kunsthistoriker Alessandro Vezzosi. Die Präsentation löste in der Fachwelt skeptische Reaktionen aus.

Täglicher Anzeiger

Westfälische Neandertaler hatten weitreichende Kontakte

Ein ehrenamtlicher Mitarbeiter des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) hat im Kreis Unna einen seltenen Faustkeil der Neandertaler gefunden. Die Experten des LWL datieren das Stück auf ein Alter von rund 60.000 Jahren.

LWL

Aber diese Fremden da sind nicht von hier!

Tote nordalpiner Herkunft wurden nebeneinander bestattet – jedenfalls auf zwei Friedhöfen in Ungarn und Italien. Eine Studie zu den Langobarden zeigt musterhaft, was die DNA-Analyse für die Geschichte der Völkerwanderung leistet.

Frankfurter Allgemeine

Chemnitzer Archäologie-Museum eröffnet Ausstellung „2 Millionen Jahre Migration“

„Menschen mit Migrationshintergrund“ so nennt man heutzutage politisch korrekt Leute, die ausländische Wurzeln haben. Dass eigentlich jeder von uns ein Mensch mit Migrationshintergrund ist, zeigt jetzt eine Ausstellung in Chemnitz.


Im Staatlichen Museum für Archäologie Chemnitz (smac) eröffnet am Abend eine neue Sonderausstellung mit dem Titel „2 Millionen Jahre Migration“. Die Schau ist das Ergebnis eines Projektes der Universität Köln. Dort erforscht seit 2009 ein Team aus 70 Wissenschaftlern die Ausbreitung der anatomisch modernen Menschen von Afrika nach Europa.

MDR JUMP

Weitaus früher als unsere Vorfahren bezwang eine andere Menschenart das tibetische Hochland

Zum ersten Mal hat man ein Fossil des Denisova-Menschen ausserhalb des Altai-Gebirges in Sibirien nachgewiesen. Und das ausgerechnet in einer Höhle in Tibet auf über 3000 Metern. Offenbar waren diese Menschen auch genetisch an diese Höhe angepasst – ähnlich wie moderne Tibeter.

Neue Züricher Zeitung

Meine DNA und ich – Was bringen Gentests to go?


Bei Youtube gibt es reihenweise Videos, in denen Menschen die Ergebnisse ihrer Gentests-Tests besprechen. Unboxing Abstammung also: Denn sie alle haben ihre Spucke zu einer Firma geschickt, die dann analysiert hat, woher sie angeblich stammen. Oft wurden die Influencer von den Gentest-Firmen wie „23andme“ oder „MyHeritage“ gesponsort. Martin Moder aus Wien dagegen hat seinen Gentest selbst bezahlt. Dem Zündfunk erzählt er: „Bei mir kam heraus, dass mein Anteil an Neandertaler Genen leicht über dem des europäischen Durchnitts liegt.“ Was das bedeutet, das weiß Martin Moder auch nicht. Obwohl er als Genetiker mehr über Gene weiß als die meisten. Es macht einen Riesenspaß sich das alles anzuschauen. Es ist super interessant, weil es doch Dinge betrifft, die ganz tief in einem drinstecken, nämlich unser Genom.“

BR BAYERN 2
Generator-Podcast: Meine DNA und ich – Was bringen Gentests to go? | BR.de

Auf den Spuren der Römer und Kelten

Ein Erlebnistag am Sonntag, 5. Mai, bietet für die ganze Familie interessante Entdeckerangebote im Europäischen Kulturpark Bliesbruck-Reinheim und dem Römermuseum Schwarzenacker. Gemäß dem Motto des Erlebnistages „Archäologie in der Biosphäre“ erhalten die Besucher neben den historischen Einblicken auch interessante Informationen über die Vielfalt des Biosphärenreservates Bliesgau.

Saarbrücker Zeitung

Knochen des Denisova-Menschen aus dem Himalaya


Denisova-Menschen gab es nicht nur in Sibirien, sondern offensichtlich auch in Tibet. Dort lebten sie vor mindestens 160.000 Jahren und waren an das Hochland gut angepasst. Noch heute finden sich Teile ihrer DNA in lokalen Bevölkerungen.
Lange musste ein frühmenschlicher Unterkiefer samt zwei Zähnen darauf warten, einer Menschenart zugeordnet zu werden. Gefunden hat ihn im Jahr 1980 ein Mönch – im Hochland von Tibet. Das Fossil gelangte über den 6. Gung-Thang Living Buddah zur Lanzhou Universität und blieb dort jahrzehntelang liegen.

BR24

Hexenakten des Staatsarchiv Ludwigsburg digitalisiert

Gelesen in der Hexen-Mailingliste, moderiert von Klaus Graf:

„Liebe Listenmitglieder!
Das Staatsarchiv Ludwigsburg hat seine Hexenakten digitalisiert. Man kann nun in 15.500 (!) Scans folgender Provenienzen recherchieren:

Familienarchiv Geizkofler, Kurmainzer Amt Krautheim, Erbschenken Limpurg-Obersontheim, Herrschaft Limpurg-Gaildorf-Solms-Assenheim, Familienarchiv von Racknitz, Reichsstadt Aalen, Reichsstadt Schwäbisch Gmünd, Reichsstadt Heilbronn, Deutscher Orden Regierung Mergentheim (verschiedene Bestände), Deutscher Orden Kommende Heilbronn, Deutscher Orden Hauskomtur Mühringen, Deutscher Orden Kommende Horneck, Chorherrenstift Comburg, Fürstpropstei Ellwangen, Ritterkanton Kraichgau. Dazu kommen noch Digitalisate aus einigen Sammlungsbeständen, die ich hier nicht anführe. Zugänglich unter: https://www.landesarchiv-bw.de/web/47251.

Außerdem gestatte ich mir den Hinweis, dass meine Aufsätze zu Würzburger Hexenprozessen, versehen mit einer neuen Einleitung und einer Quellenübersicht, als Buch erschienen sind: Robert Meier, Hexenprozesse im Hochstift Würzburg. Von Julius Echter (1573-1617) bis Philipp von Ehrenberg (1623-1631). Im Beitrag zu Ehrenberg finden sich neu Überlegungen zur Rolle des Würzburger Stadt- und Brückengerichts.
Grüße in die Liste
Robert Meier“

Quelle: Archivalia-Blog

Eine Kriegerin mit Schwert, Axt und Kampfmesser

Forscher untersuchen das Grab eines Wikinger-Kämpfers und finden: eine Frau. Sie war vermutlich sogar eine Anführerin im Heer.

Der Krieger war mit allem ausgerüstet, was man so braucht für die letzte große Reise. Dem Grab war ein Schwert beigelegt, eine Axt, ein Kampfmesser, zwei Schilde. Mit ihm fanden seine beiden Pferde die letzte Ruhe – ein Wikingergrab wie aus dem Bilderbuch. Doch jetzt wurde eine Tatsache bekannt, die nicht so recht zum Klischee passt: Der Krieger war mit ziemlicher Sicherheit eine Frau!

Süddeutsche Zeitung

schreibt die Zeitung in ihrer Rubrik Archäologie in diesem Beitrag.