Neuigkeiten von und zu allen CompGen-Projekten und -angeboten (zusätzlich zur konkreten Unterkategorie). Unterkategorien werden nicht näher beschrieben.

Besondere Gräber

Grab eines Physikers Quelle GenWiki-Commons Autor User:Cghrbr

Mittlerweile hat das Grabstein-Projekt insgesamt 2.134.000 Fotos von Grabsteinen archiviert.
Beim Fotografieren vor Ort und Erfassen der Daten am Rechner sind den Projekt-Mitarbeitern einige Motive von Grabsteinen mit außergewöhnlicher Gestaltung aufgefallen.

Als Gimmick präsentiert das Grabstein-Projekt eine Auswahl von 210 Motiven auf dieser Seite.

Erschließung 2.0. Quellen – Daten – Forschungsdaten

Kooperationen zum gemeinsamen und wechselseitigen Nutzen – das ist ein Feld, auf dem unser Verein schon lange aktiv ist. Ein besonderer Nutzen kann erzielt werden, wenn es gelingt, Archive, Ehrenamt und akademische Forschung zu verbinden. Mit biographischen Daten zur Leipziger Bevölkerung sind wir auf einem guten Weg, wie im Folgenden dargestellt werden soll.

Worum geht es? Historische Quellen mit biographischen (und natürlich auch darüber hinausgehenden) Informationen befinden sich in hohem Maße in Archiven. Im Blick sind natürlich Kirchenarchive, aber ebenso gilt dies für kommunale Archive (Gemeinde-, Stadt- oder Kreisarchive), staatliche Archive (auf Bundes- oder Länderebene) und natürlich auch für Archive anderer Sparten. In unserem Fall war es das Sächsische Staatsarchiv, zu dessen Abteilung 3, dem Staatsarchiv Leipzig, auch das Referat Deutsche Zentralstelle für Genealogie / Sonderbestände gehört. Ein dort verwahrter DZfG-Bestand war und ist die „Kartei Leipziger Familien“.

Erfassung der Daten per DES auf dem Scan der Karteikarte

Die Kartei konnte natürlich im Archiv benutzt werden, allerdings waren die enthaltenen biographischen Daten so nur in begrenzter Form zugänglich. Hier kam nun unser Verein für Computergenealogie e. V. (CompGen) ins Spiel: Dank einer Kooperation zwischen dem Sächsischen Staatsarchiv und CompGen konnte die Kartei digitalisiert und im Rahmen eines DES-Projektes online gestellt werden. Vielen Freiwilligen ist dafür zu danken, dass durch ihre Arbeit die Kartei im Laufe eines Jahres vollständig indexiert werden konnte. Online kann damit offen in den Daten zu rd. 228.000 Personen, die einst in Leipzig lebten, gesucht werden.

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GOV Workshop in Potsdam

Bild von kai kalhh auf Pixabay

Am Samstag, den 12. Oktober 2019 von 10 bis 18 Uhr, bietet CompGen e.V. einen ganztägigen Workshop zum „Geschichtlichen Ortsverzeichnis“ (GOV) an.

Hierzu laden wir ein.

Ort: Treffpunkt Freizeit, Am Neuen Garten 64, 14469 Potsdam

Referent: Jörg Schnadt


Dieser Workshop richtet sich an alle Interessenten, die das Projekt Geschichtliches-Orts-Verzeichnis, kurz GOV, durch ihre Mitarbeit unterstützen wollen. Das Projekt ist im Genwiki beschrieben.
Der Workshop ist kostenlos. Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung erforderlich. Die Teilnehmer können ihren Laptop mitbringen. WLAN-Zugang steht zur Verfügung. Sie werden gebeten, sich im Vorfeld die unten genannten Filme anzuschauen. Dann kann der Referent Jörg Schnadt gezielt auf Fragen eingehen und die Eingabe kann geübt werden.

Anmeldung bitte an:
Ingrid Reinhardt, oder Jörg Schnadt

Bitte den Beitrag auch in allen relevanten Mailinglisten teilen, der Mailbutton rechts unter dem Artikel ist da hilfreich.

UPDATE zur Uhrzeit, Ende ist auf 18 Uhr gesetzt.


Auf unserem Youtube-Kanal Workshops sind zwei solcher Workshops schon zu sehen, einmal der GOV Workshop Büdelsdorf und einmal der GOV Workshop Köln

4800 neue Familienanzeigen

Anfang Juni konnten wir wieder Anzeigen in das Projekt Familienanzeigen einspielen.

Die Totenzettel sowie Familienanzeigen kamen aus den Bereichen:


BacknangOsterode
BremenRendsburg
CalwRhein-Erft-Kreis
DachauRhein-Sieg-Kreis
DortmundRhein-Taunus-Kreis
HusumRostock und Stralsund
JenaRotenburg (Wümme)
Lüneburger HeideSchwarmstedt und Walsrode
MemmingenStuttgart
MittelsachsenVaihingen/Enz
Niederrhein um Kleve, Goch GeldernWesel
Nordöstliches RuhrgebietWürzburg

Vielen Dank an die fleißigen Mithelfer im Projekt.


Aus anderen Projekten…

DES: Adreßbuch der Residenzstadt Oldenburg 1901

Das Adreßbuch der Residenzstadt Oldenburg 1901 kann ab sofort im Daten-Eingabe-System abgeschieben werden. Das Projekt ist verhältnismäßig einfach zu erfassen. Es sind aber, wie immer, einige Besonderheiten zu beachten. Hier geht es zur Dateneingabe, jeder kann mitmachen! Projektleiter: Joachim Buchholz

DES: Neue Polizeiblätter zur Erfassung freigegeben

Die Zeitschrift „Der Wächter“ enthält Polizeiliche Bekanntmachungen für die Bereiche Mecklenburg, Holstein, die Hansestädte, Oldenburg, Hannover, die Marken und Pommern. Nach drei Monaten kann jetzt der sechste Band (1843) zur Dateneingabe frei gegeben werden. In den ersten fünf Bänden sind jetzt schon mehr als 1200 Seiten ausgewertet worden. Es gibt online 58 Jahrgänge in der Zeit von 1838 – 1899, wobei die Jahrgänge 1883 bis 1886 fehlen.

Veröffentlicht werden:
1. Steckbriefe gegen flüchtige Angeschuldigte und Verurteilte wegen begangener Verbrechen
2. Spähausschreiben gegen unbekannte Täter wegen bedeutender Verbrechen
3. Ausschreiben zur Auffindung von Zeugen, die auf anderem Wege nicht gefunden wurden
4. Beschreibungen aufgefundener, unbekannter Personen
5. Widerrufe und Erledigungen erlassener Bekanntmachungen
6. Landesverweisungen
7. Mitteilungen über das Entweichen von Personen aus Straf- oder Polizeianstalten
8. und ein paar weitere Bekanntmachungen

Die Informationen sind sehr interessant für die Suche nach „verschollenen“ Familienangehörigen, da hier oft nicht nur der Geburtsort sondern auch der aktuelle Wohnort angegeben ist.

Helfen Sie mit, diese Quelle mit dem Datenerfassungssystem für alle nutzbar zu machen.