Matrikel der Münchener Universität 1938 mit DES erfassen
Die Erfassung der Daten des im Jahr 2015 gestarteten Erfassungsprojekts „Universitätsmatrikel der Ludwig-Maximilan-Universität SS 1938“ mit dem DatenEingabeSystem (DES) hat in den letzten Jahren brachgelegen. Bis Sommer 2016 waren die ersten 1.122 Einträge (auf 13 von insgesamt 46 Seiten) erfassst worden, meist aber ohne Adresse. Dieses Vorhaben soll nun wiederaufgenommen und mit Hilfe von DES vollständig indexiert werden, damit die Daten komplett für die Familien- und Ahnenforschung und die Wissenschaft zur Verfügung stehen.
Dazu hat CompGen-Mitglied Michael E. Rose PhD, der auch die Erfassung im Projekt „Hochschulschriften“ betreut, die Texte neu mit Transkribus erfasst und mit einer KI-Anwendung in die Felder „Vorname“, „Nachname“, „Adresse“ und – abgekürzt – „Studiengang“ aufzuteilen. Hier können Fehler vorkommen, weswegen Menschen gebraucht werden, die die Einträge überprüfen und ergänzend bearbeiten. Übrigens eine gute Gelegenheit, sich im Lesen der Frakturschrift einüben!

Helfer für die Korrekturen gesucht
Die Startseite des DES-Projekts ist hier im Genealogienetz zu finden. Die Editionsrichtlinien dafür sind auf der GenWiki-Seite München/Ludwig-Maximilan-Universität/Universitätsmatrikel zu finden. Wenn diese Richtlinien gelesen sind, kann man zur DES-Seite gehen. Falls noch kein Benutzerkonto besteht, muss man sich erst (kostenlos) registrieren.
Freiwillige können dann zuerst die orangenen Einträge überprüfen, korrigieren und an die richtige Stelle verschieben. Dazu am besten unten rechts anfangen. Fehlende Einträge müssen nachgetragen werden. Gelegentliche Fehler sind „f“ statt „s“ oder falsche Straßennamen. Die Arbeitsweise ist einfach und vergleichbar mit den vorab automatisch gelesenen Verlustlisten oder den Verwundetenlisten Österreich-Ungarns des Ersten Weltkrieges.
Helft mit, diese Matrikel der Münchener Universität von 1938 aus dem „Dornröschenschlaf“ zu wecken und für die Forschung zu retten!



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